Donald Trump bestellt Burger und wird mit einer Realität konfrontiert, die ihm nicht schmecken dürfte. Eine Burgerbotin steht vor dem Oval Office, zwei Tüten in der Hand. Der US-Präsident öffnet selbst und versucht sich in Selbstironie.
„Was ist das?"
Trump will den Moment nutzen. Ein bisschen Politik, ein bisschen Fernsehen, ein bisschen Eigenwerbung, niedrigere Abgaben auf Trinkgelder, Große Geste, einfache Botschaft. Dann macht er aus der gestellten Lieferung kurzerhand eine Pressekonferenz. Die Botin jedoch will sich nicht einspannen lassen.
„Und Sie haben mich gewählt?”
„Vielleicht.”
Trump braucht mehr. Also nächstes Thema: Kulturkampf.
„Finden Sie, dass Männer in Frauensportarten mitspielen sollten?”
„Dazu habe ich wirklich keine Meinung.”
Er drängt. Sie entzieht sich ein Gespräch, das keines werden will. Doch die Lieferantin lässt den US-Präsidenten abprallen.
„Nein, ich bin wegen der Steuerbefreiung für Trinkgelder hier.”
Dann die nächste Gelegenheit für ein gutes Bild.
„Geben Sie im Weißen Haus gutes Trinkgeld?”
Trump greift in die Tasche und drückt ihr 100 Dollar in die Hand, direkt vor laufender Kamera. Ein Präsident, der sich selbst beim Geben abfeiert. Pech nur, dass Trumps Botschaften an dieser Frau eiskalt abprallen.
Verwendete Quelle: APTN