Ergebnis haut Experten um: Der große Benzin-Report: Welcher Treibstoff verbraucht am wenigsten?
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Vier Testwagen, viele Tipps – und am Ende ist klar, womit und wie man tatsächlich Sprit sparen kann! Schon an der Tankstelle überlegen Kunden, ob sie E5 oder E10 tanken sollen. Doch E10 soll den Motor schädigen, heißt es. Oder doch nicht? Auch die Fahrweise hat einen großen Einfluss auf den Verbrauch. All das klären wir in unserem Test.
Wir fahren groß auf, denn wir wollen den hohen Spritpreisen den Kampf ansagen. Unsere vier Testfahrer machen sich auf den Weg mit der Frage: wie und wo können wir beim Tanken erheblich sparen? Ist Alkohol die Lösung? E10 ist günstiger, aber auch eine Option? Und wenn ja, für wen?
„Ich bin sehr überrascht...”
Und wann lohnt sich das Tanken hinter der Grenze?
„Ich würde gerne in Deutschland tanken, aber einfach nicht machbar.”
Und was machen wir während der Fahrt immer noch falsch?
Vier Testwagen und viele Tipps – der große Spritspar Report.
Viele Autofahrer scheinen ein Ritual an der Tankstelle zu haben: Reinfahren, E5 tanken, fertig. „E 5 oder E10, was ist ihr Favorit?“
„E5 warum? Ich bin ein Gewohnheitstier, ich bleibe bei meinem E5“
„Was haben Sie genommen?“ „Super.95. E5.“ „Super. E10, nicht?“ „Ich dachte E10. Aber mein Sohn hat gesagt. Nein, E5.“ „Dann zahl ich auch drauf. Es wird einem immer geraten E5 tanken und wenn ich E10 tanke, dann kann das nur kaputt gehen.“ Der Ruf des klimafreundlicheren Super-Kraftstoffs E10 ist nicht der Beste; das weiß auch der ADAC Dabei kann man ihn seit 2011, also seit 15 Jahren bei uns tanken.
„Insgesamt wissen wir, dass ungefähr 30 % der Autofahrer E10 tanken, also 70 % tanken noch normales Super. Das Kuriose daran ist, dass nahezu alle Autos eigentlich E10 vertragen würden.“ Die Sorge: Man spart zwar ein paar Cent, aber irgendwie ist das verdünnte Zeug doch nicht gut für meinen Motor und der Verbrauch ist doch auch viel höher. Was ist da dran? Wir machen den Vergleichstest. E5 oder E10 – wie groß ist der Unterschied im Verbrauch? Dafür haben wir in einem Autohaus in Düren zwei baugleiche Neuwagen gemietet. „Hallo“ KFZ-Sachverständiger Sascha Legill begleitet das Experiment. „Gerade frisch vom Fließband gekommen. Die haben ja wenig Kilometer, glaube ich. Sieben Kilometer haben die beide. Also brandneue Autos.“
Damit die Bedingungen stimmen, checkt Sascha Legill Ausstattung, Luftdruck, Reifen. „Gleiche Räder.“ Und den Tank. „Der Tank ist fast leer. Wir haben eine Restreichweite von 40 Kilometer.“ Denn jede Kleinigkeit kann am Ende den Verbrauch beeinflussen. Der KFZ-Sachverständige verrät, er selbst tankt privat auch E10. Aber was genau ist der Unterschied? „Ja, E5 oder E10 heißt, das Ethanol ist der Alkoholgehalt im Benzin, also beim Ottokraftstoff. E5 heißt 5 % Alkohol oder 5 % Ethanol im Kraftstoff und je zehn sind 10 % Alkohol im Kraftstoff. Wein Alkohol Bier Vergleich: Also zur Veranschaulichung E10 bedeutet 10 % Alkohol. Eigentlich so ähnlich wie ein Leichter Weißwein. Und E5 ...ein leckeres Pils!… nicht im Blut.“
Für den Verbrauchstest stehen die Teams fest: Experte Sascha Legill im Wagen mit E10, Tontechniker Valentin im baugleichen Auto mit E5. Damit auch die unterschiedlichen Körpergewichte nicht den Verbrauch beeinflussen, legen wir noch eine 10-Kilo-Hantel auf die Rückbank des E10 Autos. An der Zapfsäule zeigt sich der erste Unterschied: E10 kostet 1,97 Euro pro Liter, E5 liegt bei 2,03 Euro – 6 Cent pro Liter weniger. An der Kasse spart Sascha Legill mit E10 also schon Geld. Aber gilt das auch auf der Strecke? Wir setzen beide Bordcomputer auf null und starten den Test. Beide fahren exakt die gleiche Strecke- erst Landstraße und dann Autobahn. 120 Kilometer. „Valentin wie ist der Abstand bei dir?“ „Abstand ca. 80 Meter, aufpassen nicht zu sehr in den Windschatten geraten.“ Denn Windschatten kann den Verbrauch deutlich drücken. Fährt Valentin mit dem E5 Auto zu dicht auf, kann es sein, dass er bis zu 20% weniger verbraucht. Gar nicht so einfach bei dem Verkehr… Nach rund der Hälfte der Strecke stoppen wir auf einem Rastplatz. „So Halbzeit, wie siehts aus hier? Gut siehts aus?“
„Wir sind jetzt hier 50 Kilometer gefahren. Aber Da gibt es schon Unterschiede. Das ist schon ein Unterschied.“ Wird das Endergebnis überraschen? 70 Kilometer liegen noch vor uns...
In der Zwischenzeit wollen wir einen Blick hinter die Grenze wagen. Denn das Tanken in unseren Nachbarländern ist bei den Deutschen gerade sehr beliebt:
Lange Warteschlangen - Wie hier in Chlumec in Tschechien. Von 25 Minuten. 25 Minuten für 25 € Ersparnis. Bei unserem Dreh vergangenen Donnerstag kostet der Liter Diesel in Deutschland 2,22 Euro, Benzin 2,11 Euro. Das sind bis zu 50 Cent pro Liter, die man in Tschechien spart. Dabei ist diese Tankstelle ein richtiger Geheimtipp- sie liegt nicht direkt hinter der Grenze, sondern etwas weiter im Landesinneren. Das sind jetzt 15 Kilometer und damit 0,20 € weniger zu den grenznahen Tankstellen. Das lohnt sich dann schon! Vor allem, wenn man – wie er – die 60 Kilometer aus Dresden erst elektrisch fährt und dann den Hybrid mit 30 Litern füllt. Seine Ersparnis: rund 15 Euro. Aber für wen lohnt sich das Warten auch ohne Hybrid auf den günstigeren Sprit wirklich? An unserem Drehtag liegen wir in Tschechien beim Sprit grob 50 Cent unter dem deutschen Preis – egal ob Diesel oder Benzin. Wer 50 Liter volltankt, spart damit pro Füllung rund 25 bis 26 Euro. Bei einem durchschnittlichen Verbrauch von etwa 7 Liter auf 100 Kilometer, sind das ungefähr 15 Cent Spritkosten pro Kilometer. Heißt: Nach rund 170 Kilometern Hin‑ und Rückweg ist die Ersparnis wieder weg. Unterm Strich lohnt sich der Tanktrip für Diesel und Benzin nur für alle, die höchstens etwa 80 Kilometer von der Grenze entfernt wohnen. Aber kann man in jedem Nachbarland gleich viel sparen? Wir verlassen Tschechen. „Jetzt fahren wir in diesem Moment über die Landesgrenze. So, jetzt sind wir in Polen.“
Knappe 4 Kilometer hinter der deutschen Grenze sehen wir auch an dieser polnischen Tankstelle viele deutsche Nummernschilder.
„Ich bin auf der Durchreise von der Arbeit und da mache ich immer die Runde wenn ich tanken muss, fahre nach Hause.“ „Ich kenns gar nicht anders, so lange wie ich Autofahre, fahre ich schon immer nach Polen tanken, weil es ist schon immer günstiger.“
Der Dieselpreis in Polen ist fast genauso tief wie in Tschechien. Da kommen im Monat schnell über 100 Euro Ersparnis zusammen, nur durchs Tanken. Beim Benzin ist der Abstand noch größer: Hier spart man in Polen etwa 65 Cent je Liter, rund 15 Cent mehr als in Tschechien. Mit unseren Beispielverbrauch lohnt sich die Anreise damit sogar noch, wenn man gut 100 Kilometer von der Grenze entfernt wohnt. „Ich würde gerne in Deutschland tanken, aber einfach nicht machbar. “
Aber vielleicht, ja vielleicht, ist das ab Ende nächster Woche nicht mehr nötig, denn es soll ja der Tankrabatt kommen. „Die Regierung plant ab dem 1. Mai Entlastungen für Verbraucher. Konkret sollen die Steuern auf Diesel und Benzin um jeweils 17 ct pro Liter sinken, allerdings befristet auf 2 Monate. „Wir erwarten, dass die Konzerne das weitergeben.“ Ob das wirklich hilft? Schon 2022 gab es einen Tankrabatt, als die Spritpreise nach Kriegsausbruch in der Ukraine durch die Decke gingen. Damals zeigt eine Auswertung des Leipnitz-Instituts für Wirtschaftsforschung: Am Anfang kam der Rabatt noch weitgehend bei den Autofahrern an, doch schon nach wenigen Wochen behielten viele Tankstellen (Mineralölkonzerne!?) einen immer größeren Teil für sich – vor allem dort, wo es kaum Konkurrenz gab. Über die drei Monate wurden im Schnitt nur rund 87 Prozent beim Diesel und 71 Prozent bei Super E10 an die Kunden weitergegeben. Auffällig: Nach Ende des Tankrabatts stiegen die Preise wieder deutlich. Mit welchem Szenario muss der Verbraucher jetzt rechnen? Der Wirtschaftswissenschaftler und Gründer von Clever Tanken Steffen Bock geht davon aus, dass der Rabatt beim Kunden ankommen wird...vorerst. „Der Tankrabatt von 0,17 € auf den Liter ist ja jetzt für zwei Monate geplant. Ich halte es für ein leichtes Strohfeuer, der zudem noch am Anfang der Entwicklung kommt. Jetzt haben wir ja auch gesehen, die Preise gehen gerade wieder ein bisschen zurück und ich hätte jetzt eher Bedenken, dass wenn diese zwei Monate um sind und dann sich vielleicht die Lage zusätzlich noch mal verschärft und dann die 0,17 € wieder obendrauf kommen, dass es dann noch mal richtig kritisch werden könnte. Auch aus Verbrauchersicht.” Tatsächlich soll man aber schon jetzt einiges an Spritkosten einsparen können - und zwar mit neuen Tricks für eine effizientere Fahrweise. Deswegen starten unsere Extra-Reporter ein Experiment: Zwei Teams treten gegeneinander an – Louisa auf der einen Seite und Gerrit zusammen mit unserem Experten Michael Tück auf der anderen.
„Wir haben zwei Autos mitgebracht. Komplett identische Autos. Wir fahren heute die gleiche Strecke, aber zwei komplett unterschiedliche Fahrweisen. Ich fahre so wie im Alltag. Also ohne Sparen und ohne Tricks.“ …. und er sagt, ich gebe weniger Gas und werde gar nicht so viel später ankommen als sie.
Ob das stimmt? Bevor es losgeht, verrät unser Experte direkt den ersten Spartipp:
„Reifendruck prüfen. Einmal im Monat wäre gut. 14 Tage wäre optimal. Macht aber keiner. Und so ein bisschen mehr. 0,2 Mehr reintun, als draufsteht. Spart ein bisschen Sprit und gibt Sicherheit, wenn mal zwei Leute mitfahren“ Rund 2/3 aller Autofahrer fahren mit zu wenig Reifendruck. Das soll auch Louisa machen. „Ich fahre heute mit 0,2 bar weniger in den Reifen und habe damit einen Unterschied von 0,4 bar zum Auto von meinem Kollegen Gerrit.“ Außerdem simuliert Louisa, was jeder kennt – einen vollen Kofferraum mit dem letzten Einkauf. „Zwei Wasserkästen, das sind jetzt 25 Kilo hier, zwei mal zehn Liter mit dem Glas. Und so weiter und so fort. Da kommt was zusammen.“
Wir starten unseren Test und stoppen die Zeit. Wer kommt schneller ans Ziel und wer verbraucht am Ende wie viel Sprit? „So da geht’s schon los.“ Beide Teams fahren die selbe Route, in der Stadt, auf der Landstraße und Autobahn. Während Louisa einfach drauf losfährt, versuchen Gerrit und unser Experte Michael Tück vorrausschauend zu fahren und möglichst ein Tempo zu halten. „Den ersten Gang nehme ich nur für eine Wagenlänge. Das ist so eine Faustformel, die man immer nimmt. Und jetzt denkt man, ich würde jetzt hier gar nicht aus dem Quark kommen. Ich beschleunige eigentlich wie so ein ICE. Also ich ziehe den Wagen ganz gemächlich konstant hoch. So ein Game Changer, also so früh es geht zu sehen, Da vorne ist irgendwas. Fuß vom Gas nehmen Und je länger ich mit Gas weg unterwegs bin, desto länger fahre ich quasi ohne dass Sprit eingespritzt wird.“ Sprit spart auch, wer im unteren Drehzahlbereich fährt und früh in den nächsthöheren Gang schaltet. „Wie ist das Fahren für Sie?“ „Angenehm… Fliehkräfte nach vorne und hinten.“ Und trotz dieser unterschiedlichen Fahrweisen, ist Louisa noch in Sicht. „Ja, die ist immer noch nicht weg. Da haben wir sie schon wieder. Bin mal gespannt, ob die auf den ersten Metern schon einen halben Liter verschenkt hat.“ „Sind die hinter uns? Auf der Landstraße waren sie weg. Jetzt sind wir gerade durch Spielstraßen, durch so ein kleines Örtchen gefahren. Und jetzt sind sie direkt wieder hinter uns aufgetaucht.“ Aber nicht mehr lange. Denn auf der Autobahn gibt Louisa richtig Gas. „Jetzt können wir beschleunigen.“ „So. Gerade bei so kurzen Autobahnetappen. Also wenn ich nur 15, 20 Kilometer fahren muss, dann kann man es eigentlich auch bei 100 Stundenkilometer belassen. Fahre ich eine Langstrecke, also 50, 60, 100 Kilometer, dann fahre ich auch ein bisschen schneller. Dann fahre ich auch die 120. Alles darüber kostet im Zweifelsfall Geld.“ Genauso wie die Klimaanlage- auch die hat Louisa voll aufgedreht. Im sparsamen Team bleibt sie aus. Klimaanlage. „Auf der Autobahn zum Beispiel macht die Klimaanlage fast nichts aus. je langsamer ich fahre, je mehr Innenstädte ich bin, desto relevanter ist der Verbrauch der Klimaanlage.“
Nach 30 Minuten Fahrt ist Louisa als erste am Ziel. Wie lange brauchen Gerrit und unser Experte? „50 Sec länger.“ Jetzt will ich aber auch wissen wie viel ich da verbraucht habe?
„Schauen wir uns an?“ „Der Durchschnittsverbrauch ist 7,9 Liter.“ „Ja. Sie lachen jetzt.“ „So? Ist das viel?“ „Ja. Sie müssen bei mir gleich mal gucken.“ „Ich möchte jetzt ganz gern wissen. Ich möchte jetzt mal schauen, was ihr gespart habt.“ „Sie müssen bei mir gleich mal gucken.“ Das Ergebnis überrascht.
„Das sind ja 2,9 Liter mehr, die ich mehr verbraucht habe. Das ist ja fast drei Liter. Das ist ja irre.“ Auf 100 Kilometer hat Team Sparsam bei einem Spritpreis von rund 2 Euro also 6 Euro gespart! Und ist dabei nur wenige Sekunden später angekommen. „Alles nur Gewohnheit.“ „Es ist eigentlich nur eine Gewohnheit.“ „Entscheidend ist tatsächlich, dass man früh hochschaltet. Die meisten fahren ein, zwei Gänge. Eigentlich zu hoch. Die könnten schon im vierten sein, sind im zweiten noch unterwegs. Auch Berghoch muss man nicht immer runterschalten. Die Technik ist so gut. Die Autoindustrie hat so viele Sachen gemacht, dass man tiefe Drehzahlen mit viel Gas nutzen kann. oder auch früh Gas wegnehmen. Dann wird die Kraftstoffzufuhr komplett gestoppt. Ja, und da kann man wirklich viel sparen.“ Spritsparend fahren lohnt sich – für wirklich alle. Wer ein paar einfache Tricks beherzigt, senkt den Verbrauch fast nebenbei und spart am Ende Geld.
Auf der Autobahn mit zwei baugleichen Neuwagen bei unserem E5/E10-Verbrauchstest. Experte Sascha Legill im E10-Auto und Valentin im E5-Auto haben die 120 Kilometer geschafft. Wer hat weniger verbraucht? „Genau jetzt bin ich gespannt.“ „Was haben wir hier? Das ist jetzt E5. Und der Verbrauch von 6,4 Liter. Laut Bordcomputer.“ Und wie sieht es beim E10 Auto aus? „So, hier haben wir auch. Wir fahren 119,6 Kilometer und ein Verbrauch von Trommelwirbel sechs Liter.“ Das Ergebnis ist überraschend: Das Auto mit dem preiswerteren E10 hat 0,4 Liter weniger verbraucht als das Auto mit E5 im Tank. „Ich dachte eigentlich auch, dass wir hier das Auto haben mit dem höheren Verbrauch aufgrund des E10 Kraftstoff oder höheren Ethanol Alkoholanteil. Aber ich bin sehr überrascht. Ich hätte nicht gedacht.“ „Ich könnte mir vorstellen, dass der Unterschied daher kommt aufgrund von anderen Fahrsituationen. Der Kollege hinter mir hat vielleicht dann doch eine Rotphase mehr gehabt.“ Genau das sieht auch der ADAC: In München haben Experten den Verbrauch von E5 und E10 auf dem Prüfstand verglichen. Heraus kam: „Weil E5 und E10 unterschiedlich zusammengesetzt werden, ist es auch rechnerisch so, dass sich bei E10 ein minimaler Mehrverbrauch ergibt. Rechnerisch ist man bei einem Prozent ungefähr, und wir haben auf unserem Prüfstand festgestellt, dass dieses 1 % mehr Verbrauch tatsächlich auch in der Praxis auftritt. Allerdings ist es so dieses 1 % ist im Endeffekt auch durch das eigene Fahrverhalten oder durch Witterungsbedingungen wieder vollständig herausnehmbar. Also man hat durch das eigene Fahrverhalten und durch die äußeren Umstände viel größere Verbrauchsschwankungen als durch die Wahl des Treibstoffs.“ In unserem Test spart die 50-Liter-Tankfüllung mit E10 rund 3 Euro gegenüber E5 – ohne irgendeinen Nachteil für den Motor laut ADAC. „Der Treibstoff in Deutschland unterliegt sehr starken Din-Normierungen und wird regelmäßig durch die Landesämter überprüft. Und wir haben bei uns in der Technischen Abteilung keinerlei Hinweise darauf, dass E10 Autos in irgendeiner Form schadet.“ Und die Autohersteller haben es ganz genauso wenig. Als Faustregel gilt: Alle Benziner ab 2012 sind in der Regel E10-tauglich. Wer unsicher ist, schaut in die Betriebsanleitung oder in die Tankklappe.
Und für die, die bei E10 jetzt immer noch ein unsicheres Gefühl haben: Sie können es auch nach Gusto mit E5 vermischen. Tut gar nicht weh und beim Sparen hilft´s!
