Wahr oder falsch?

James Bond: 3 Mythen, die sich hartnäckig halten, obwohl sie nicht stimmen

Wahr oder falsch: Shirley Eaton starb bei den Dreharbeiten zu "Goldfinger"?
© Imago Entertainment, TBM UnitedArchives0330301

04. Mai 2020 - 15:31 Uhr

Die drei größten Gerüchte

12 Romane und 25 Filme lieferten den James-Bond-Fans in den letzten 62 Jahren bereits viel Stoff zum Staunen und mitfiebern. Wie es sich für eine echte Kultfigur gehört, ranken sich auch um den Geheimagenten seiner Majestät mittlerweile unzählige Mythen. Den drei folgenden Gerüchten sollten Sie jedoch keinen Glauben schenken.

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#1 Tragischer Todesfall nach „Goldfinger“-Dreh

Mythos: In dem Film wird die Sekretärin Jill Masterson, gespielt von Shirley Eaton, von ihrem Bösewicht-Boss Goldfinger getötet, indem er sie mit flüssigem Gold überzieht. Die Schauspielerin wurde dafür von Kopf bis Fuß mit goldener Farbe bemalt – was ihr kurz darauf zum Verhängnis geworden sein soll. Ihre Haut, so wird behauptet, habe nicht mehr atmen können und Eaton sei daran "erstickt".

Fakt: Shirley Eaton lebt noch. Die heute 83-Jährige spielte nach "Goldfinger" noch in sieben weiteren Filmen mit. Ganzkörper-Bodypainting ist zwar nicht unbedingt hautfreundlich, Lebensgefahr besteht dadurch jedoch keine.

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#2 Daniel Craig hasst James Bond

Mythos: Als Daniel Craig 2015 in einem Interview zum Bond-Film "Spectre" gefragt wurde, ob er sich vorstellen könne, ein weiteres Mal in die Rolle des Geheimagenten zu schlüpfen, antwortete er: "Ich würde lieber mein Glas zerschlagen und mir damit die Pulsadern aufschlitzen." Seitdem hält sich (verständlicherweise) hartnäckig das Gerücht, der Schauspieler habe nur wegen des Geldes in dem Franchise mitgewirkt.

Fakt: Kurz nach dem berüchtigten Interview stellte Daniel Craig klar, dass es sich bei seiner Aussage lediglich um einen Scherz gehandelt habe. 2016 schwärmte er gegenüber "Entertainment Weekly": "Es gibt keinen Job, der mit diesem vergleichbar wäre. Wenn ich damit aufhören würde, würde ich ihn schrecklich vermissen." Und tatsächlich: 2020 schlüpft Craig nun in "Keine Zeit zu sterben" abermals in die Rolle des 007.

#3 Der Grund für James Bonds schottische Wurzeln

Mythos: Der erste "Bond"-Film mit Sean Connery war bereits erschienen, bevor Autor Ian Fleming Details zur Abstammung des Agenten in seinem Roman "Man lebt nur zweimal" (1964) enthüllte. Weil er so beeindruckt von der Performance des schottischen Schauspielers war, soll Fleming seine Figur als Hommage an Sean Connery zum Schotten gemacht haben.

Fakt: Tatsächlich hatte Ian Fleming selbst schottische Wurzeln. Eine Todesanzeige, die der Schriftsteller in der "New York Times" entdeckte, soll ihm als zusätzliche Inspiration für James Bonds Kindheit und Abstammung gedient haben.