16. Mai 2019 - 11:36 Uhr

Mit der richtigen Planung wird die Hochzeit perfekt

Sie hat wieder begonnen, die Hochzeits-Hochsaison. Doch wer frisch verlobt ist und gerade damit anfangen will, seine Hochzeit zu planen, ist am Anfang oft ganz schön unsicher. Wann muss eigentlich was gebucht werden und wie sollte man am besten in die Planung starten? Unsere Checkliste verrät, zu welchem Zeitpunkt man an welche Punkte denken sollte.

Mindestens 12 Monate vor der Hochzeit

Ja, richtig gelesen! Nach der Verlobung kann es eigentlich auch schon losgehen mit der Hochzeitsplanung. Zuerst sollte überlegt werden, welche Art von Hochzeit man sich wünscht und in welchem Rahmen man feiern will.

- Soll es eine kirchliche Zeremonie oder eine freie Trauung geben? Oder soll nur standesamtlich  geheiratet werden?

- Wie viele Leute sollen dabei sein? Wird nur die engste Familie eingeladen oder groß mit allen Freunden gefeiert? Machen Sie also schon einmal eine grobe Gästeliste, die Sie später natürlich noch anpassen können.

- Hochzeitstermin festlegen: Davon hängt natürlich auch ab, wie viel Zeit insgesamt noch für die Planung bleibt. Möchten Sie an einem bestimmten Termin oder in einem bestimmten Monat heiraten, schränkt das die Auswahl bei Locations etc. eventuell stark ein. Wenn Sie flexibler sind und sich auch vorstellen können, außerhalb der Hochzeits-Hauptsaison zu heiraten, sparen sie mitunter auch eine Menge Geld. Legen Sie den Hochzeitstermin so früh wie möglich fest, da er den Ankerpunkt um die Hochzeitsplanung bildet.

- Ort und Hochzeitslocation sollten ebenfalls möglichst früh ausgesucht werden.

- Hochzeitsbudget festlegen: Wenn Sie ein festes Budget haben, nach dem Sie sich richten müssen, sollte dieses von Anfang an im Kopf behalten werden.

12 bis 6 Monate vor der Hochzeit

Der grobe Rahmen steht und grundsätzliche Dinge sind geklärt. Jetzt gilt es, diese mit Leben zu füllen. Und zwar so:

- Termin beim Standesamt beziehungsweise Pfarramt ausmachen oder einen Trauredner für eine freie Trauung buchen.

- Fotograf und DJ aussuchen: Gute Dienstleister sind – gerade in der Hochsaison von Mai bis September – oft schon viele Monate im Voraus ausgebucht.

- Trauzeugen bestimmen: Entscheiden Sie, wer Ihre Trauzeugen sein sollen und fragen Sie diese Personen, ob sie die Aufgabe übernehmen wollen. Genauso sieht es mit den Brautjungfern aus, wenn Sie welche haben wollen.

- Brautkleid aussuchen: Bei vielen Herstellern muss man mit einer Lieferzeit von bis zu sechs Monaten rechnen.

- Gästeliste finalisieren: Überlegen Sie, wer eingeladen wird und verschicken Sie anschließend "Save The Date"-Karten, bevor es später an die richtigen Einladungen geht.

- Catering buchen: So bekommen Sie Ihren Wunsch-Caterer und haben außerdem genug Zeit, in Ruhe über die Menüplanung nachzudenken.

- Planen und buchen Sie die Flitterwochen.

Kennen Sie eigentlich schon die Hochzeits-Wunschliste von Amazon?* Sie lässt sich blitzschnell online einrichten und via Facebook & Co. mit den Hochzeitsgästen teilen. So sehen alle direkt, was Braut und Bräutigam sich wünschen und bekommen Ideen für das perfekte Geschenk. Noch ein Vorteil: Nach der Feier kann das frischgebackene Ehepaar mit wenigen Klicks eine Dankesliste anlegen und an die Gäste verschicken. 

6 bis 3 Monate vor der Hochzeit

Terminplaner für die Hochzeitsvorbereitung
Wer heiratet, muss viel organisieren - gut, wenn man für seine Zeitplanung eine Checkliste hat.
© iStockphoto, Evgeniy Logvinenko

Der Termin rückt näher und alle großen Punkte sind abgearbeitet. Zeit für die Details:

- Einladungen fertig machen und verschicken: Sie können sie natürlich fertig kaufen – individueller wird es aber, wenn Sie selbstgemachte Einladungen versenden.

- Wünsche bestimmen: Wünschen Sie sich nur Geld zur Hochzeit oder sollen es auch Sachgeschenke sein? Vermerken Sie das in der Einladung und eröffnen Sie dann beispielsweise einen Hochzeitstisch.

- Vereinbaren Sie das Gespräch mit Ihrem Pfarrer oder Trauredner, damit die Trauzeremonie möglichst persönlich wird und er genug Vorbereitungszeit hat, um auf Ihre Wünsche einzugehen.

- Prüfen Sie, ob Ihre Ausweise noch gültig sind und welche Dokumente sie für die Eheschließung auf dem Standesamt oder in der Kirchen benötigen und ob diese vorhanden sind.

- Stylistin buchen: Wenn Sie sich für Ihren großen Tag von einer Stylistin Haare und Make-up machen lassen wollen, sollten Sie das jetzt bereits festzurren.

- Hochzeitsmenü finalisieren.

- Trauringe auswählen und gravieren lassen.

- Florist reservieren: In der Hochsaison haben auch Floristen extrem viel zu tun – so stellen Sie sicher, dass Ihr Wunschflorist an Ihrem großen Tag Kapazitäten für Ihren Brautstrauß, die Blumendeko und Co. hat.

- Hotels/Unterkünfte für anreisende Gäste reservieren.

- Hochzeitsdeko bestimmen: Wollen Sie diese selbst basteln oder kaufen? Mittlerweile gibt es viele Anbieter, bei denen Sie schöne Hochzeitsdeko wie Vasen, Kerzenhalter, Servietten bis hin zu Geschirr und Möbeln für Ihren großen Tag mieten können. Das ist vergleichsweise günstig und viel nachhaltiger, als alles selbst zu kaufen.

- Anzug für den Bräutigam aussuchen: Vor allem, wenn dieser maßgeschneidert werden soll, müssen Sie hier genug Vorlauf einplanen.

3 bis 1 Monat vor der Hochzeit

Lange ist es nicht mehr bis zum großen Tag! Jetzt geht es bei der Planung an die Feinheiten.

- Hochzeitstorte bestellen und deren Design und Geschmacksrichtung(en) besprechen.

- Sitzordnung festlegen: Jetzt sollten alle Zu- und Absagen der Gäste eingetrudelt sein und Sie können auch Namenskärtchen für die Tische fertigen und drucken lassen.

- Menükarten und andere Papeterie finalisieren und drucken lassen.

- Brautfrisur und das Make-up auswählen: Haben Sie eine Stylistin gebucht, sollten Sie diese jetzt für ein Probestyling besuchen. Wenn Sie Haare und Make-up selbst stylen, sollten Sie auch das jetzt proben und testen, ob Sie die richtigen Produkte ausgewählt haben.

- Hochzeitsschuhe kaufen und einlaufen.

- Zeitlichen Ablauf des Hochzeitstages festlegen: Planen Sie bei den einzelnen Punkten unbedingt genügend Puffer ein. Kleine Verzögerungen gibt es immer – so geraten Sie trotzdem nicht in Stress und können den Tag voll und ganz genießen.

- Hochzeitsauto mieten.

- Hochzeitsrede/Ehegelöbnis vorbereiten.

- Tanzkurs belegen: Wenn Sie einen tollen Hochzeitstanz planen, Ihre Kenntnisse aber eingerostet oder gar nicht vorhanden sind: Im Notfall lässt sich auch ein Crashkurs innerhalb von ein paar Stunden absolvieren.

- Gastgeschenke auswählen und organisieren.

4 bis 2 Wochen vor der Hochzeit

Aaah, bald ist es so weit! Jetzt sind es idealerweise nur ein paar Kleinigkeiten, die noch erledigt werden müssen.

- Termine für Maniküre und Gesichtsbehandlung reservieren.

- Friseurtermin für den Bräutigam machen.

- Machen Sie eine letzte Anprobe Ihres Brautkleides. Noch kann gegebenenfalls etwas geändert werden, damit es perfekt sitzt.

- Holen Sie die Trauringe vom Juwelier ab.

- Ganz wichtig: Halten Sie kurz vor dem Termin noch einmal mit allen Dienstleistern (Fotograf, DJ, Caterer, Stylist, Lieferanten, Kellner etc.) Rücksprache und versichern Sie sich, dass alle offenen Fragen geklärt sind.

Wenige Tage vor der Hochzeit

- Packen Sie die Koffer für die Flitterwochen.

- Gehen Sie den gesamten Ablauf des Tages noch einmal durch, am besten zusammen mit den Trauzeugen. Das nimmt die Nervosität und Sie merken, wenn es doch noch irgendwo haken sollte.

- Entspannungstag zu zweit einplanen: Den haben Sie sich redlich verdient und so sehen Sie an der Hochzeit auch schön frisch aus. Fahren Sie etwa für einen Tag in die Sauna oder Therme oder gönnen Sie sich zumindest eine entspannende Massage. Versuchen Sie, in den Tagen vor der Hochzeit viel zu schlafen.

- Legen Sie alles zurecht, was Sie für den Tag der Hochzeit brauchen. Denken Sie auch an ein Täschchen mit dem Nötigsten, das Sie für den großen Tag brauchen: Puder und Lippenstift zum Nachschminken, Taschentücher, Kamm, Sicherheitsnadeln und eine Kopfschmerztablette – das kann natürlich Ihre Trauzeugin für Sie aufbewahren.

- Geld für die Dienstleister einstecken: Viele möchten am Tag selbst bar bezahlt werden. Dazu kommen Trinkgelder – am besten machen Sie direkt beschriftete Umschläge mit den passenden Beträgen für die einzelnen Positionen fertig.

Und am Tag der Tage: Feiern Sie! Was schief geht, geht eben schief – und es wird garantiert trotzdem ein toller Tag werden. Versprochen!

Video: Froonck Matthée erklärt die größten Planungsfehler

Im Video zeigt Wedding Planner und Hochzeitsexperte Froonck Matthée exklusiv, welche die größten Planungsfehler von Brautpaaren sind und wie man sie vermeiden kann.

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