Trübe Stimmung in Deutschen Innenstädten, wie hier in Leipzig. Ladenlokale schließen, die Einkaufstüten werden weniger. Denn: „Das Geld rieselt ja nur so durch die Hände“, wie eine Passantin sagt. Und darum sparen laut einer repräsentativen Erhebung immer mehr Menschen ihr Geld für Krisenzeiten auf.
Die Deutschen sparen laut Erhebung vor allem bei Lieferdiensten für Lebensmittel und Essen. Bei Mitgliedschaften in Fitnessstudios und sie gehen nicht mehr so oft ins Restaurant, Theater oder Kino. Aber viel mehr lohnt sich laut unserm Experten, bei den großen, regelmäßigen Ausgaben im Jahr zu sparen.
„Also Strom, Gas, ihr Girokonto, die KFZ-Versicherung, womöglich eine Hausratversicherung. All diese Positionen auch mit Nebenkosten, wo Sie drauf gucken können. Und gucken Sie, dass Sie das runterbekommen, dann haben Sie damit mehr erreicht und müssen nicht um zehn Cent beim Einkauf feilschen“, sagt Hermann-Josef Tenhagen, Chefredakteur von „Finanztip“.
Und dann kann man sich beim nächsten Shoppen in der Innenstadt auch was gönnen – ohne dabei ein langes Gesicht zu machen.