Falls bei der diesjährigen amerikanischen Präsidentschaftswahl Donald Trump gewinnen sollte, rechnet eine große Mehrheit von 78 Prozent der Bundesbürger damit, dass sich das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA etwas (34 %) oder sogar stark (44 %) verschlechtern wird.
Nur 14 Prozent erwarten keine wesentliche Veränderung und fast niemand geht von einer Verbesserung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses nach einem Trump-Sieg aus. Nur unter den AfD-Anhängern glauben mit 17 Prozent etwas mehr, das Verhältnis zwischen Deutschland und den USA werde sich unter einem Präsidenten Trump verbessern. Damit fallen die Erwartungen der Bundesbürger in dieser Frage heute sogar noch düsterer aus als im Januar 2017 nach der ersten Wahl Trumps ins Weiße Haus: Seinerzeit waren „nur“ 65 Prozent von einer Verschlechterung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses ausgegangen, während 28 Prozent keine Veränderung erwartet hatten.