Hoch konzentriert wartet Border Collie Ettrik auf seinen Trainingseinsatz. Der Artenspürhund kann mithilfe spezieller Geruchsproben wie diese Schlangenhaut exotische Tiere erschnüffeln.
"Hier hast du was"
Im Örtchen Oeversee soll Ettriks perfekte Nase bei der Suche nach dieser afrikanischen Bodenschlange helfen, erstmals gesichtet im April - ihr Biss kann für Mensch und Tier tödlich sein. Um den Spürhund bei der Suche nach der gefährlichen Schlange nicht durch das Kamerateam abzulenken und in Gefahr zu bringen, zeigt uns die Hundeführerin im Training, wie sie mit Ettrik in den letzten Tagen vorgegangen ist. Weil die Schlange seit April weder erneut gesehen, noch gefangen wurde, sollte Ettrick in Oeversee erschnüffeln: Ist die giftgrüne Exotin überhaupt noch da?
Uta Kielau: "Ja die Schlange gibt es, sie ist in dieser Gegend und da ist die Frage, welche Maßnahmen ergeift man, da sind Hunde nicht mehr das was man braucht, jetzt muss man versuchen, diese Schlange zu fangen."
Dafür hängt das Ordnungsamt deshalb jetzt dort, wo die Spürhunde angeschlagen haben, diese Fischreusen in die Bäume, gefüllt mit Haut einer weiblichen Schlange.
Patrick Kehler: "So mit 2-3 unterschiedlichen Arten, wo wir Schlangenhaut deopnieren werden, einer weiblichen Schlange, vor Ort männliche Schlange, Duftstoffe, in die Falle geht."
Die Schlange gilt als scheu, hält sich derzeit weit entfernt von Wohnhäusern auf. Wer sie entdeckt, sollte trotzdem Abstand halten, das Tier unter keinen Umständen anfassen. Warum sich die Schlange nach Oeversee verirrt hat, ist unklar - die private Haltung dieser Art, ist in Schleswig Holstein verboten.