Die Nacht nach der Katastrophe. Hier in einem südlichen Vor-ort von Valencia ist der Strom ausgefal-len, die Straßen sind verlassen. An den Häuswänden sta-beln sich die Au-towracks. Cut:1 00:00.35 Mitgerissen von den Wassermas-sen, die zuvor mit unbändiger Kraft durch die Straßen schossen.
"Wir waren machtlos. In einer halben Stunde stiegt der Fluß so an, dass wir alles verloren ha-ben."
„Am schlimmsten ist, dass Menschen ge-storben sind. Es gab viele Menschen, die ihr Leben verloren haben.“
Bilder der Zerstö-rung, die denen aus dem Ahrtal gleichen. [KARTE] Cut:1 00:02:16 Nur fielen seit der Nacht zu Dienstag besonders in den Provinzen Murcia und Valencia bis zu 400 Liter Re-gen pro Quadratmeter - doppelt so viel wie bei damals im Ahrtal.
Und auch in Spanien wer-fen die Einwohner den Behörden versa-gen vor:
"Physisch geht es uns gut, aber psy-chisch sind wir am Boden zerstört. Es gab keinen einzigen Nothelfer, keine Hilfe bei der Evaku-ierung, keine War-nung."
Für den Wiederauuf-bau hat die Regie-rung jetzt schnelle Hilfe versprochen:
"Mit allen Mitteln des Staates und, wenn nötig, der Eu-ropäischen Union. Damit Sie Ihre Häu-ser und Ihr Leben so schnell wie möglich wieder aufbauen kön-nen."
Angesichts der Schä-den wird das eine Mamutaufgabe. Aber erstmal sind die Ge-danken der Spanier bei den Menschen, die sie verloren ha-ben. Ab heute gilt eine dreitätige Staatstrauer.