Kaum am Flughafen in Frankfurt angekommen, fährt Dschungelcamp-Kandidatin Nicole Belstler-Boettcher die Krallen aus. Denn auf einen Mitcamper hat die 62-Jährige so gar keine Lust. Nämlich auf Gil Ofarim.
„Ich habe das auch gesagt. Ich wollte nicht gegen jemanden schießen. Für mich hat es. In meiner Wertewelt geht es nicht. Es gibt doch nichts, was er mir irgendwie erzählen könnte, womit er es rechtfertigen kann. Man lügt nicht zwei Jahre und nimmt damit in Kauf, dass jemandes Leben zerstört wird. Abgesehen davon, dass er seine Religion auch echt einen schlechten Gefallen erwiesen hat. Und für mich geht es nicht. Ich verstehe es nicht, ich kann sowas nicht nachvollziehen und mehr möchte ich dazu gar nicht sagen.“
2021 beschuldigt Gil Ofarim einen Hotelmitarbeiter in Leipzig des Antisemitismus, der Fall landet vor Gericht. Später gibt der Sänger zu, gelogen und sich das alles nur ausgedacht zu haben.
Darüber sprechen will sie mit Gil jedoch nicht.
„Nee, warum sollte ich mit ihm drüber sprechen? Da gibt's nichts zu sprechen. Das ist meine Wertewelt und was soll er denn sagen? Wie kann man sowas rechtfertigen? Das geht einfach nicht. Ich habe kein Wort des Bedauerns gehört in sämtlichen Interviews. Nichts. Auch nicht: Ich spende das jetzt oder ich will das unbedingt an die Presse. Nein, ich will einfach gar nichts mehr dazu sagen. Zu viel Aufmerksamkeit. Ich will dazu nichts sagen. Für mich ist es so, als würde ich nach dem Flugzeugabsturz jetzt mit ihm auf einer Insel landen. Jetzt rocken wir da zusammen durch. Das ist das Format. Ich wusste das vorher nicht. Und ich möchte dazu gar nichts mehr sagen.“
Okay in Rage geredet hat sie sich bereits. Ob es nicht vielleicht doch noch ein Gespräch zwischen ihr und Gil zu diesem heiklen Thema geben wird:
„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ab dem 23. Januar um 20.15 Uhr bei RTL und auf RTL+.