Wie wärst du als Vater, Axel Stein? Genau das wollten wir von dem Schauspieler wissen. Hintergrund ist die Premiere seines neuen Films „Alles fifty fifty“, in dem es um unterschiedliche Erziehungsansichten geht.
„Ich bin da ziemlich selbstbewusst und glaube , dass ich die richtige Entscheidung treffen würde . Ich habe auch schon eine Situationen erlebt . Mit meinem Neffen war das, glaube ich damals. Der hatte sich dann an der Kasse so ein bisschen, der war keine Ahnung, vier , fünf und er kam aus dem Kindergarten und er wollte unbedingt den Schokoriegel haben . Und dann hat er ein riesen Rambazamba gemacht und ich wusste, dass der müde ist und hab ihn so ein bisschen gelassen. Und dann mischte sich so eine Frau von hinten ein, so eine Omi, die geben sie dem Jungen noch das Igelchen gesagt hat . Das ist aber wirklich. Also dann von außen noch mal sich da einzumischen, das ist wirklich kontraproduktiv, ja , übergriffig , kontraproduktiv. Ja, komplex . Also wie gesagt, ich möchte da nicht spezielle Vorschläge oder den Ratgeber spielen. Ich glaube, wenn man auf sein Herz hört und den Verstand einschaltet und ich glaube, wenn das alles gut funktioniert und dass man das jeder eine gesunde Entscheidung treffen kann."
Und auch wenn doch mal Fehler passieren, ist das für den 42-Jährigen auch völlig in Ordnung, denn Fehler gehören eben auch zum Leben dazu. Wichtig sei es nur, diese dann auch einzugestehen. Außerdem rät er allen Eltern einer Meinung zu sein.
„ Wenn nicht beide an einem Strang ziehen, dann wird es kompliziert und dann wird es natürlich grundsätzlich erst mal stressig. Also ich finde immer alles, was radikal ist, egal in welcher Hinsicht, finde ich immer irgendwie doof. Und ich finde immer, gerade im Erziehungsbereich muss man sich einander anpassen und auch nähern. /es geht dann um das Wohl des Kindes Und jedes Kind ist ja individuell."
Bei dem Gedanken an seine eigene Kindheit, gerät der Schauspieler fast schon ins Schwärmen.
„Also ich habe wirklich da eine Bilderbuchkindheit erleben dürfen."
Gegenseitiges Vertrauen habe dabei immer eine wichtige Rolle gespielt. Und wir glauben durch seine Erfahrung und seine Ansichten wäre auch Axel ein cooler und vor allem entspannter Papa.