Es ist der Klassiker unter den Konten: Mal ist es kostenlos, im schlimmsten Fall muss man 300 Euro im Jahr berappen. Um in diesem Finanz-Dschungel den Überblick zu behalten hat Finanztest jetzt 661 Giro-Konten von 177 Banken untersucht:
„Im besten Fall kostet das Girokonto gar nichts, dass ich sozusagen eine gratis Kontoführung habe. Das ist aber nicht mehr ganz so häufig. Zehn Konten im Test waren da nur vorhanden, weitere 17 waren dann kostenlos, wenn man bestimmte Bedingungen erfüllt. Und ansonsten ist immer ein Konto bis 60 Euro im Jahr ein günstiges Konto. Wer wesentlich mehr zahlt, sollte eigentlich dann wechseln“, sagt Kerstin Backofen von Finanztest.
Die Bedingungen für ein kostenloses Konto sind von Bank zu Bank unterschiedlich. Hier sollte man auf jeden Fall das Kleingedruckte lesen: „Das kann sein, dass das Gehalt eine bestimmte Höhe haben muss, das monatlich eingeht . Oder zum Teil wird auch gefordert, dass man eine Sparanlage bei der Bank hat oder bestimmte Anzahl von Kartenzahlungen hat. Und manchmal war es auch nur die Anmeldung für einen Newsletter.“
Wer jetzt denkt, och nöö das ist mir alles zu aufwendig, der hat Glück. Denn wenn man sein Konto wechseln will, dann müssen die alte und die neue Bank zusammenarbeiten. Und man sollte sich vorher klar machen, was einem wichtig ist. Reicht die Online-Überweisung oder will ich die noch von Hand ausfüllen. Brauche ich einen persönlichen Ansprechpartner oder bin ich auch mit einem Online-Service zufrieden.
Kostenlose Konten gibt es zum Beispiel bei der C24 Bank, der Edeka-Bank, bei N26, der Openbank, Santander, 1822direkt und der Klarnabank.
Wer mit seiner Haus-Bank zufrieden ist und eigentlich nicht wechseln will, aber trotzdem sparen möchte, der sollte einfach einmal bei seinem Bankberater nachfragen, ob es nicht noch ein günstigeres Kontomodell gibt.