Derzeit gibt es Forderungen, die Möglichkeit, nach 45 Versicherungsjahren ohne Abschläge vorzeitig mit 64 oder 65 Jahren (ehemals mit 63 Jahren) in Rente gehen zu können, wieder abzuschaffen, um die Kosten für die Rentenkasse zu senken und angesichts des Fachkräftemangels Anreize dafür zu geben, erst später in die Rente einzutreten. Nur 17 Prozent der Bundesbürger fänden es richtig, die Möglichkeit, nach 45 Versicherungsjahren vorzeitig und ohne Abschläge in Rente zu gehen, wieder abzuschaffen. 81 Prozent – eine deutliche Mehrheit in allen Bevölkerungs- und Wählergruppen – sprechen sich für die Beibehaltung dieser Möglichkeit aus. Etwas größere Unterstützung für eine Abschaffung des Modells der sogenannten „Rente mit 63“ findet sich nur unter den Selbständigen (36 %).