Privat wie nie: Plötzlich kullern bei Sven Hannawalds Frau die Tränen
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Um seinen Weg zu gehen, musste Sven Hannawald von klein auf seine eigenen Gefühle unterdrücken. Und genau bei diesem privaten Geständnis brechen bei seiner Ehefrau Melissa alle Dämme.
Er kommt in eine Klinik. Hat endlich mal Zeit und Ruhe. Auch um seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Denn schon als Kind wurde ihm viel abverlangt: "In der DDR wars so, dass du mit 6 Monten in die Kinderkrippe kamst. Das hat meine Mutter nicht freiwillig gemacht, aber solche Trennungen sind natürlich viel. Auch mit 12 Jahren Kinder und Jugensportschule. Das ist natürlich eine Auszeichnung. Aber mit 12 von Montag bis Freitag von den Eltern weg. Wir hatten so viel Heimweh. // Ich hab schnell gelernt, dass ich für meinen Weg das Gefühl wegdrücken muss." Seiner Frau Melissa kommen die Tränen. Sie hat ihn erst nach seiner Diagnose kennen gelernt. Seit 2016 sind sie verheiratet: "Wenn er dann anfängt von Kindheit zu reden, beschätigt mich das so sehr, weil wir halt 2 kleine Kinder haben. Die Art und Weise wie er das erklärt, wenn das nicht gewollt war, einfach früh abgegeben werde musste. Und den Weg, den er dann gegangen ist. Ich bin immer diejenige, wo er halt springt und sich freut. Und parallel weiß ich halt, was er liegen hat lassen müssen." Umso wichtiger ist es ihnen, dass ihre Kinder ohne diesen Druck aufwachsen. Sie sollen einfach Spaß haben - wie hier beim Zipfelbobfahren: Wenn mal was nicht klappt, ist Papa Sven übrigens der Geduldigere: "Da ist er relativ entspannt und denkt sich Naja, das kommt schon, das kommt schon. Da bin ich eher so: Warum? Da bist du so der Ruhgiere, der das auf sich zukommen lässt." Aber der 50-Jährige gibt selbst zu: Er ist bis heute ehrgzeig und perfektionistisch. "Gott sei Dank, weil nach meiner Zeit damals in der Klinik wusste ich nicht, ob das so wirkliuch wichtig ist, aber ich hab dann meine Wege gelernt, dass ich so bleiben kann, wie ich bin." Sven Hannawald weiß vor allem, wie er damit umgeht, wenn es ihm mal zu viel wird. Zeit mit der Familie ist für ihn aber besonders wichtig. Denn hier taucht er ab - in eine ganz andere Welt...
