Was er der Polizei erzählt, ist einfach nur widerwärtig. Ich würde sagen, dass ich mich sexuell zu einigen Kindern hingezogen fühle. Und aus dieser sexuellen Neigung macht Jeff Nelson auch noch ein Geschäft. Die perfide Masche Er nahm unverfängliche Kinderbilder und erstellte daraus mithilfe von KI pornographisches Material. Und das sogar auf Bestellung.
Der Fall sorgte in Großbritannien für großes Aufsehen. Zum allerersten Mal wurde ein Täter wegen eines Verbrechens dieser Art verurteilt.
Wie erschreckend einfach die Manipulation von Bildern ist und wie sie jetzt ihre Kinder schützen können. Kalyn Harman war in den USA ein gefeierter Teeniestar im Disney Channel.
Image Young and pretty they have a heart attack.
Und auch sie ist Opfer bildlicher Manipulation geworden. Ein Mann hat Bilder von mir von meinem Instagram Account genommen und sie mithilfe von KI so gemorft, dass mein Gesicht auf dem Körper einer anderen Person zu sehen ist, die an sexuellen Handlungen teilnimmt. Widerlich. Ein sogenannter Deepfake, der der heute 16-jährigen das Leben zur Hölle gemacht hat. Ich war am Boden zerstört. Ich war extrem verwirrt und ich bin es heute noch. Ich verstehe nicht, wie jemand das machen kann. Das Problem Jeder, der sich halbwegs mit Computern auskennt, kann aus einem Foto beispielsweise einen kleinen Film erstellen, und zwar mithilfe von Programmen, die künstliche Intelligenz nutzen.
Wir haben jetzt in diesem Fall hier ein Bild genommen, ein echtes Bild, haben das in diese Maschine reingegeben und die ist darauf programmiert, dass sie die Fähigkeit hat, aus einem statischen Foto ein bewegtes Video zu machen. Wir erwecken sozusagen mithilfe von wenigen Befehlsschritten hier ein Bild zum echten Leben.
Und der Zuschauer hat kaum eine Chance, den Fake zu erkennen. So ähnlich muss auch Jeff Nelson aus Großbritannien vorgegangen sein. Der 27-jährige bekam die Kinderfotos sogar zugeschickt und verwandelte sie mit künstlicher Intelligenz in Bildern von sexuellem Missbrauch.
Oft kannten die Personen die Kinder aus dem echten Leben. Jeff Nelson gab an, dass er oft von Vätern oder von Onkeln oder von Familienfreunden der Kinder kontaktiert wurde.
Die Bilder verkaufte er dann für umgerechnet 96 €. Die Auftraggeber kamen alle aus dem Ausland, vor allem den USA, Italien und Frankreich. Bei der Vernehmung sagte der Brite.
Es How much it affects your mind.
Es ist krank, wie sehr es deinen Geist beeinflusst, vor allem, wenn man keinen Job hat. Du sitzt zu Hause, du spielst, du schaust dir Pornos an und du machst diese dummen, gottverdammten Bilder. Mein Verstand ist sehr gestört und verzerrt.
My mind is very corruptet worked.
Eineinhalb Jahre lang hatte diese Fotos im Internet verkauft und damit insgesamt 6.000 € verdient.
Doch die Behörden kommen ihm auf die Schliche. Ein verdeckter Ermittler hat sich als Käufer ausgegeben. Im Chat mit ihm hat Jeff Nelson zugegeben, bereits 60.000 solcher Bilder erstellt zu haben.
Er wurde zu 18 Jahren Haft verurteilt, da er nicht nur die Missbrauchsfotos erstellte und verkaufte, sondern auch einige Kunden dazu anstiftete, Kinder im echten Leben zu missbrauchen.
This is one of the first.
Dies ist einer der ersten Fälle dieser Art, der einer Verbindung zwischen Menschen wie Nelson, die mithilfe von KI Technologie computergenerierte Bilder erstellen und den dahinter steckenden Straftaten im wirklichen Leben aufzeigt. Doch wie kann man sich nun gegen so einen Missbrauch von Fotos schützen?
Der entscheidende Tipp ist, keine Fotos meiner Kinder ins Netz zu stellen. Nicht in soziale Netzwerke, aber auch nicht anderweitig rumschicken, weil ich immer damit rechnen muss, dass sie irgendwohin gelangen, wo ich nicht mehr weiß, wer hat sie? Wer missbraucht sie? Vielleicht gar keine Gewalt mehr über diese Fotos habe.
Doch die Polizei ist nicht machtlos. Sie kommt den Tätern immer öfter auf die Spur. Auch im Falle von Caroline Hamann aus den USA sieht siegt am Ende die Gerechtigkeit. Ihr Peiniger muss ins Gefängnis für 14 Jahre.