Eigentlich wollte Friedrich Merz am Mittwoch (24. Januar) auf der Grünen Woche in Berlin über Landwirtschaft und ihre Zukunft diskutieren – als plötzlich Aktivisten auf die Bühne rennen, Banner der letzten Generation hochhalten und „Weg von Fossil“ brüllen. Merz ist sichtlich gelassen, als Ordner die Störenfriede von der Bühne befördern. Zu oft hat er solche Szenen schon miterlebt.
„Sie sind doch nicht hergekommen, um zuzuhören, sondern um gezielt zu stören“, sagt er genervt in Richtung der Klimakleber. Bis die Störung vorbei ist, hat der 68-Jährige die Faxen aber endgültig dicke: „Jeder einzelne Baum bindet mehr CO₂, als diese Schreihälse jemals in ihrem ganzen Leben an CO₂ einsparen werden.“ Von seinem Publikum erntet er Beifall für diese klaren Worte.