Auch heute bleibt das Berliner Columbiabad weiter geschlossen – nachdem Jugendliche am Wochenende auf Mitarbeiter losgegangen sind. Ab sofort sollen in Berlin noch mehr Securities die Bademeister unterstützen. Vor Brennpunkt-Bädern wird es mobile Polizeiwachen geben.
OT Iris Spranger Innensenatorin Berlin: „Wir werden an den Eingangsbereich auch Videoüberwachung machen. Das heißt also: Videos im Eingangsbereich, wenn es zu schwierigen Situationen kommen sollte, dass nicht so viele eingelassen werden können, weil das Bad schon vollgelaufen ist.“
Zudem werden die Zäune erhöht, damit niemand heimlich drüber klettern kann. Und: Rein kommt nur noch, wer sein Ticket online auf seinen Namen vorbestellt.
OT Kai Wegner, CDU, Regierender Bürgermeister Berlin: „Und wenn er dann dieses Ticket hier abholt, dann muss er einen Personalausweis vorzeigen. Bei jungen Leuten keinen Personalausweis, aber einen Schülerausweis. Jeder muss ein Dokument vorzeigen, mit dem er nachweisen kann, wer er, wer sie, ist.“
Auch in anderen Städten kommt es zu erschreckenden Situationen, wie hier im Saarland: Gewalt, zunehmende Respektlosigkeit – und die Suche nach einer Lösung.
OT Peter Harzheim, Präsident Bund deutscher Schwimmmeister: „Man könnte Taschenkontrollen einführen. Man könnte Zeitslots einführen. Das heißt zu bestimmten Zeiten könnte man nur Familien mit Kindern reinlassen oder für Ältere oder Jüngere.“
Gleichzeitig betont der Schwimmmeisterbund, dass 95 Prozent der deutschen Bäder, also der weit überwiegende Teil, ohnehin sichere Orte sind.