Das Geld Wissen für unsere Schule ist super wichtig. Das ist Teil ihres Alltags. Die müssen da einfach ankommen und das muss man ihnen beibringen. Natürlich muss man ihnen das auch zu Hause beibringen. Aber die Erfahrung lehrt, dass es in vielen Haushalten sogar eher so ist. Wenn man den Schülern das in der Schule vernünftig beibringt. Bringen sie ihren Eltern die Dinge bei, die die Eltern nicht wissen oder über die sie nicht reden, weil ein guter Teil dieses mit der fehlenden Bildung ist. Einfach nicht drüber sprechen, nicht nicht sagen ich verdiene nur xy Euro im Monat und deswegen ist die Urlaubsreise an dieser Stelle nicht drin. Oder wir können nicht ständig dieses Geld ausgeben. Oder es ist sinnvoll, wenn wir die Handytarife alle mal vergleichen, weil es geht bei jedem auch für 10 €. Niemand muss da 30 € aufbringen und vierköpfige Familie viermal 30 € oder vier mal 10 € sind 80 € im Monat. Das ist 1.000 € im Jahr.
Also natürlich einfach das was, was die Leute im Alltag brauchen. Also wie sieht ein Kaufvertrag aus? Was mache ich eigentlich, wenn ich ein Handy kaufe? Was mache ich, wenn ich ein Auto kaufe oder miete? Was ist eigentlich im Urlaub, wenn ich so einen Vertrag mache? All diese Kleinigkeiten. Was ist mein Mietvertrag? Wie funktioniert das? Das sozusagen das Lebenspraktische runterbrechen, und zwar in die Lebenspraxis der jungen Leute. Also wenn man es in der Schule macht, dann geht es natürlich um den Handyvertrag, dann geht es zum Beispiel um den ESC oder wie funktioniert das eigentlich? Welche Verträge schließe ich da eigentlich ab? Wie ist das mit der Versicherung? Und da kann man ganz viel lebenspraktisch erzählen. Man kann natürlich das auch lebenspraktisch machen im Matheunterricht, weil da lässt sich dann auch mal was ausrechnen, von dem man dann weiß okay, das kann ich morgen schon wieder praktisch anwenden, das kann man im Physikunterricht. Wie ist das mit der Heizung, Warum ist das eine Heizung System besser als das andere? Was steckt dahinter? Das kann man ja alles lebenspraktisch machen. Und wenn man. Das Ziel muss sein, diese finanzielle und wirtschaftliche Bildung mit dem Alltag zu verknüpfen und im Schulunterricht das auch alltagstauglich zu machen, damit man tatsächlich fürs Leben lernt.
Haushaltsbuch ist super einfach und auch um zu kontrollieren Wo bleibt mein Geld? Aktien und und Fonds und Depot ist natürlich auch super. Warum ist es eigentlich so? Also warum krieg ich, wenn ich 3 % Zinsen kriege und 7 % Inflation habe? Das verstehen sogar Kinder in der siebten Klasse, dass das irgendwie auf Dauer keine so richtig gute Lösung ist. Also da muss man, muss man ja gar nicht so viel rechnen können. Aber wenn Sie es denn verstanden haben, was heißt das jetzt für mich? Warum, warum und wie sollte ich darauf reagieren? Das kann man einfach mit den, mit den Kindern, mit den Jugendlichen auch machen, sich damit beschäftigen und die interessiert das auch, wenn man das vernünftig aufbereitet und nicht. Also wenn man sozusagen von Makroökonomie kommt, dann ist das für die Kinder und Jugendlichen viel, viel schwieriger zu verstehen, als wenn ich einfach von dem, von dem, von ihrem Lebensraum her, von dem Thema, was sie zu Hause bewegt, wenn die Miete zu hoch ist. Und man würde gerne sozusagen umziehen, damit man nicht mehr in diesem Zimmer oder vielleicht sogar mit den Geschwistern in einem Zimmer wohnen müssen und dann die Eltern sagen können wir uns nicht aus. Wie ist das eigentlich mit Mietverträgen, Wie kommt so was zustande, Was ist eine Wohnungsbaugenossenschaft? Ist das für mich eine Alternative? Wie funktioniert denn sowas? Könnten wir nicht einfach ein Haus kaufen? Warum ist draußen vor der Stadt kaufen zwar ein schöner Traum, aber wenn Papa und Mama dann jeweils ein Auto brauchen, kostet das schon nen Tausender extra. Und wo kommt denn dieser Tausender her? Und all diese Fragen.
Na ja, das Wichtigste wäre, dass die Länder endlich mal aus dem Knick kommen, weil die sind dafür zuständig. Es gibt zwar jetzt eine Initiative des Bundesfinanzministeriums und der Bundes und der Bundesbildungsministerin. Das ist lobenswert, weil das endlich der Bund mal sagt Hier Butter bei die Fische. Aber ganz eigentlich ist das Aufgabe der Kultusverwaltungen der Länder. Die sind für Schule, für Lehrer zuständig. Und dass das nicht vernünftig stattgefunden hat, das ist tatsächlich, das muss man immer als Paket vor jedem Kultusministerium der Länder abgeben und sagen Ihr seid zuständig, wenn es nicht geklappt hat. Wir kennen das von Pisa, also die sind zuständig und die müssen das auch auf die Reihe kriegen. Und ich finde auch, also so als als Bürger und Bürgerinnen und als Wähler Wählerin kann man das ja durchaus. Also Bildungspolitik ist ja immer ein großes Thema und bei jeder Landtagswahl nochmal ein Thema. Klappt es eigentlich in der Schule oder klappt es nicht? Das gehört dazu.