Die Weihnachtsgeschenke hat Kelly Osbourne schon zusammen. Aber festlich sieht's im Inneren der 41-Jährigen gerade nicht aus! Und nein, das liegt nicht an IHM hier... „Ich würde die Geschenke gerne unter den Baum legen, aber es geht nicht, weil dieser kleine Scheißer ständig alle anpinkelt!“
In der 41-Jährigen brodelt es: Eine unvorstellbare Achterbahn, irgendwo zwischen unerträglicher Trauer - um ihren im Juli verstorbenen Vater Ozzy Osbourne - und rasender Wut auf - Zitat! – „ekelhafte“ und „brutale“ Kommentare: „Was erwartet ihr von mir?! Wie soll ich eurer Meinung nach gerade aussehen?! Die Tatsache, dass ich aus dem Bett komme und mein Leben angehe, sollte genug sein. Und dafür sollte ich gelobt werden.“
Statt Lob bekommt Kelly Osbourne aber vielfach haufenweise Hass ab. Als sie Fotos von einem Backevent in London am Dienstag postet - giften einige Follower regelrecht über das Aussehen der Sängerin.
„Iss den Keks! Du brauchst die Kalorien!“
„Du siehst aus wie ein Skelett.“
„Ich hoffe, du isst, was du da backst!“
Kommentare. Meinungen. Kritik. Hass. Kelly Osbourne kennt's quasi von klein auf. Als sie als Teenagerin durch Papa Ozzys und Mama Sharons Reality-Show berühmt wird: „Die Medien machen dich groß und sie zerreißen dich. Ich bin einfach glücklich, das zu tun, was ich tue und die Leute können sagen, was sie wollen. Für mich zählt nur, was meine Freunde und Familie denken.“
Damals als „zu dick“ verschrien, jetzt als zu „dürr“. Recht machen kann Kelly Osbourne es wohl nie allen. „Ihr vergleicht Fotos von mir heute, mit 41, mit einem Bild, wo ich 18 war. Ein Gesicht verändert sich, wenn man älter wird.”
Hinzukommt, dass hinter Kelly Osbourne einer der wohl einschneidendsten Momente im Leben eines Menschen liegt: der Tod ihres Vaters Ozzy. Und deshalb soll, nein MUSS endlich Schluss mit dem unbändigen Hass sein! Der im Übrigen hauptsächlich von erwachsenen Frauen und Müttern kommt.
„Es ist absolut niederschmetternd, dass Frauen sich gegenseitig nicht unterstützen können. Sie zerlegen lieber noch eine andere, deren Vater kürzlich gestorben ist. Das ist eklig! Also: verzieht euch!”
Kelly Osbourne will nach vorne schauen. Weihnachten mit ihrem Sohn genießen. Ein Fest, das nach dem Tod ihres Vaters ohnehin anders werden dürfte und bei dem man alles gebrauchen kann, nur keine blöden Kommentare.