Es gibt sie, diese Phasen im Leben, da scheint alles schief zu gehen. Ex-Dschungel-Finalistin Leyla Heiter hat gerade so eine Phase.
„Irgendwie bekomme ich momentan nur so Klatschen im Leben und ich weiß einfach nicht warum. Ihr schreib mir auf meine Stories und so, du siehst traurig aus. Und ja, ihr habt auch recht.“
Leyla ist körperlich und nervlich am Ende. Eigentlich hatte sie sich auf den Tag gefreut. Ein Beautyeingriff war geplant. Doch dann kommt alles ganz anders.
„Und auf einmal wurde die OP nach fünf Minuten beendet, weil Magenflüssigkeit in meine Lunge gelaufen ist und meine Lunge abgepumpt werden musste. Und jetzt bin ich noch stationär hier, weil das kontrolliert werden muss, weil da noch ein bisschen Flüssigkeit drin ist und dementsprechend konnte ich die OP nicht machen.“
Es ist gar nicht der geplatzte Eingriff, der sie aktuell so fertig macht, sagt sie. Denn diese Komplikation ist nur ein weiterer Punkt in ihrer langen Liste von gesundheitlichen Problemen, mit denen sie gerade kurz vor ihrem 30. Geburtstag zu kämpfen hat. Anfang des Jahres entdeckt Leila schmerzhafte Knubbel an Kopf und unter ihrem Arm. Sie muss mehrfach operiert werden, aber auch danach gibt es Probleme. Immer wieder muss sie ins Krankenhaus.
„Unter meinem Arm ist das Problem, dass es einfach nicht verheilt und da einfach auch zu viel Flüssigkeit unten drunter ist. Als würde heute ein Ultraschall gemacht und die Schmerzen auch einfach nicht weniger werden.“
Zu allem Überfluss wird dann Leilas Mutter auch noch von einem Auto angefahren. Kein Wunder, dass Leila nervlich am Ende ist.
„Kennt ihr das? Wenn ihr euch so fragt, so stellt das Leben mir gerade ein, also spielt es mir einfach nur Streiche. Oder was passiert hier gerade so? Egal bei was.“
Immerhin die Zellwucherung an Leilas Kopf und Körper ist gutartig und auch ihr Mann Mike steht ihr zur Seite.
„Bin da, Baby. Wir schaffen das.“
Mike ist zuversichtlich.
Ich hoffe jetzt. Desto besser das Wetter wird, desto besser. Wird das auch so allgemein. Das ist meine Hoffnung.
Das hoffen wir auch. Denn das Gute an diesen Phasen, in denen alles schiefläuft, ist ja meist, dass sie irgendwann auch wieder vorbei sind.