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Weißer Schäferhund

Mit seinem schneeweißen Fell besitzt der Weiße Schäferhund aus der Schweiz ein edles und elegantes Aussehen. Er ist ein guter Familien- und Arbeitshund.

Weißer Schäferhund picture alliance / blickwinkel/B. Rainer | B. Rainer

Mit seinem auffallend weißen Fell besitzt der Berger Blanc Suisse viele Liebhaber. Einst verpönt, genießt der Weiße Schäferhund aus der Schweiz heute die Anerkennung, die er verdient.

Wo liegen die Ursprünge des Weißen Schäferhundes?

Schon Baron von Knigge besaß in den 1880er-Jahren einen weißen Schäferhund. Diesen verpaarte er mit einer wolfsgrauen Hündin, deren Nachkommen die Grundlage für die Zucht des heutigen Berger Blanc Suisse legten. In dieser im Zuchtbuch des Vereins für Deutsche Schäferhunde eingetragenen Linie fielen immer wieder weiße Welpen. 1933 kam es zu einer Streichung der weißen Schäferhunde aus dem Rassestandard, weil man eine Veranlagung für Erbkrankheiten vermutete. In den USA und Kanada erfreuten sich die Tiere hingegen einer steigenden Beliebtheit. 1966 brachte die Schweizerin Agatha Burch die weiße Variante aus den USA in ihre Heimat. Weitere Importhunde aus Kanada und USA folgten. 1991 kam es in der Schweiz zur Anerkennung als neue Rasse.

Was sind die Merkmale des Weißen Schweizer Schäferhundes?

Vom Körperbau her unterscheidet sich der Berger Blanc Suisse kaum von einem Deutschen Schäferhund. Der mittelgroße Hund besitzt eine leicht gestreckte Figur und ist gut bemuskelt. Hündinnen erreichen eine Widerristhöhe von etwa 61 Zentimetern. Rüden sind mit bis zu 66 Zentimetern etwas größer. Die Ohren stehen aufrecht und zeugen vom aufmerksamen Wesen des Hundes. Es gibt sowohl langstockhaarige als auch stockhaarige Exemplare. Unterwolle ist auf jeden Fall reichlich vorhanden. Trotz der nahen Verwandtschaft ist die Rassetrennung zum Deutschen Schäferhund streng geregelt. Die Einkreuzung weißer Deutscher Schäferhunde, die in manchen Würfen hin und wieder fallen, ist laut den FCI-Richtlinien verboten.

Wie ist der Charakter des Weißen Schäferhundes?

Im Idealfall ist der Weiße Schäferhund nervenstark und selbstsicher, aber auch gutmütig und unbefangen. Er besitzt ein ausgeglichenes Temperament bei hoher Intelligenz und großem Lerneifer. Das prädestiniert ihn für Hundesportarten aller Art. Als ursprünglicher Arbeitshund benötigt der Weiße Schäferhund viel Bewegung und Auslastung. Nach wie vor eignen sich die Tiere zum Treiben und Hüten von Vieh. Sie sind zudem gute Schutz- und Arbeitshunde. Sie finden unter anderem Verwendung als Wach-, Rettungs-, Therapie- und Blindenhunde. In der Familie fühlen sie sich wohl, wenn eine Bezugsperson intensiv mit ihnen arbeitet.