Dezember 2024. Lehrer des Monats. Ein stolzer Moment. Nicht einmal eineinhalb Jahre später soll er derjenige gewesen sein, der versucht hat, sich schwer bewaffnet Zugang zu einem Dinner zu verschaffen, an dem auch US-Präsident Trump teilnimmt.
Jetzt kommen immer mehr Details über das Leben des Tatverdächtigen ans Licht. Schaulustige versammeln sich vor seinem Haus in Torrance in Los Angeles County, das von Polizisten durchsucht wird.
„Ich habe gehört, er soll wohl Lehrer gewesen sein. Ich weiß es nicht genau, aber das erzählen sich die Leute.“
Der 31-jährige soll bisher ein erfolgreiches Leben geführt haben. Zuletzt habe er als Lehrer in Teilzeit gearbeitet, berichten US-Medien mit Verweis auf sein LinkedIn Profil.
2017 machte der mutmaßliche Schütze offenbar seinen Bachelorabschluss am renommierten California Institute of Technology. Auch Cal Tech genannt. Danach absolvierte er einen Master an einer anderen Universität in Kalifornien. 2017 stellte er als Student im Lokalfernsehen noch eine eigene Erfindung vor eine Rollstuhl Notbremse.
„Hier bremsen nur die Räder aber fixieren den Stuhl nicht. Die Idee ist, dass es verhindert, dass es sich überhaupt bewegt.“
2018 veröffentlichte er offenbar ein eigenes Videospiel mit dem Titel Bohrdom. Es ist immer noch zu kaufen für einen Dollar und 99 Cent. Er soll zudem 25 Dollar an die Präsidentschaftskampagne von Kamala Harris gespendet haben.
Ein Lebenslauf, der Fragen aufwirft. Ein Tatmotiv bleibt zunächst unklar.
„Der Angeklagte wird dem Bundesbezirksgericht vorgeführt. Aber machen Sie sich nichts vor Es wird noch viele weitere Anklagepunkte geben, die auf den Informationen beruhen, die wir in dieser sich ständig verändernden Situation erhalten.“
Bereits klar ist, der Lehrer und Videospielentwickler wird sich wegen des Einsatzes einer Schusswaffe bei einem Gewaltverbrechen und Körperverletzung vor Gericht verantworten müssen.