Firmen distanzieren sich von ihrer Entscheidung

YouTuberin Myka Stauffer gab autistischen Adoptivsohn wieder ab - und verliert Werbepartner

Youtube-Mama Myka Stauffer hatte kürzlich verkündet, ihren Adoptivsohn Huxley (4) in eine andere Familie gegeben zu haben.
© Instagram

03. Juni 2020 - 15:32 Uhr

Diverse Firmen distanzieren sich von Myka Stauffer

Als YouTube-Mama teilt Myka Stauffer immer wieder intime Einblicke in ihr Familienleben mit ihren Fans. Ihre Familie: Bisher bestand sie aus Myka, ihrem Mann James und den fünf gemeinsamen Kindern. Wie sie kürzlich in einem emotionalen Video auf der Plattform bekannt gab, besteht sie nun allerdings nicht mehr aus sieben, sondern nur noch sechs Mitgliedern. Huxley (4), ihren autistischen Adoptivsohn, hat die Familie jetzt an ein anderes Zuhause gegeben. Eine Entscheidung, die nicht nur bei ihren Followern, sondern auch bei ihren Werbepartnern auf Entrüstung trifft. Diverse Firmen haben angekündigt, die Zusammenarbeit mit Myka einzustellen.

"Wir sind sehr traurig, von ihrer schweren Situation zu hören"

"Wir haben früher mit Myka Stauffer gearbeitet, jetzt aber nicht mehr. Wir haben von den Neuigkeiten, die sie über ihre Familie geteilt hat, gehört und sind sehr traurig, von ihrer schweren Situation zu hören", schrieb etwa der Joghurt und Smoothie-Hersteller "Danimals". Auch "Playtex", ein Hersteller von Babyprodukten wie etwa Schnullern und Flaschen, distanzierte sich von der 32-Jährigen und ihrer Familie. "Der letzte Instagram-Post für Playtex Baby wurde im Februar abgesetzt. Wir werden künftig nicht mehr mit ihr zusammenarbeiten." 

Entscheidung hat weitreichende Konsequenzen

Auch diverse Kinder-bezogene US-Firmen "Chili's", "Big Lots" und "Suave" äußerten sich ähnlich in Bezug auf mögliche Zusammenarbeit mit der YouTube-Mama. Somit dürfte ihre kontroverse Entscheidung, ihren Adoptivsohn nach rund drei Jahren in ihrer Familie an eine andere abzugeben, nicht nur emotionale, sondern auch finanzielle Konsequenzen mit sich tragen.

Aus welchen Gründen sie den kleinen Huxley ganz konkret abgegeben haben, verrieten Myka und ihr Mann James übrigens nicht. "Als Huxley nach Hause kam, gab es viel mehr besondere Bedürfnisse, von denen wir nichts wussten und die man uns nicht mitgeteilt hat", erklärten sie lediglich. In den vergangenen Wochen hatte sie auf Instagram auch immer wieder offen darüber gesprochen, wie problematisch das Zusammenleben mit dem 4-Jährigen nd seinen durch den Autismus verursachten besonderen Bedürfnisse sei.