AWZ- und "Unter uns"-Schauspielerin bei DHDL

Die Höhle der Löwen: MOVE IT MAMA by Birte Glang - das kann die Trainings-App für Mütter

Birte Glang möchte in "Die Höhle der Löwen" mit "MOVE IT MAMA " einen Deal bekommen
© TVNOW, Bernd-Michael Maurer

29. September 2020 - 8:56 Uhr

"MOVE IT MAMA": Birte Glang ist bekannt aus "Unter Uns" und "Alles was zählt"

Als Schauspielerin konnte Birte Glang (39) bereits in ihren Rollen (u.a. "Unter Uns", "Alarm für Cobra 11", "Alles was zählt") überzeugen - vor drei Jahren ging sie außerdem unter die Gründer. "Es war mir immer wichtig, körperlich fit zu sein. Und das war auch nicht anders, als ich im Jahr 2017 schwanger war", erklärt Birte den Ursprung ihrer Idee.

Mit "MOVE IT MAMA" möchte Birte Glang einen Deal bei DHDL bekommen

"Ich war in der Schwangerschaft allerdings total unsicher, welche Fitnessübungen ich überhaupt machen dürfte." Gemeinsam mit Hebammen, Ärzten und Fitnesstrainern entwickelte Birte ein umfangreiches Fitnessprogramm für werdende und frischgebackene Mütter, welches genau an die einzelnen Schwangerschaftsphasen angepasst ist. Alle Workouts hat die Gründerin während ihrer eigenen Schwangerschaft und Zeit nach der Geburt in Los Angeles/Kalifornien gedreht. Immer an ihrer Seite: ihr Ehemann, Erfolgsproduzent und DJ André Tegeler, in der Musikszene besser bekannt als "Moguai". Gemeinsam hat das Powerpaar bereits knapp 300.000 Euro in das Start-up investiert. Mit "MOVE IT MAMA" bietet die Schauspielerin und Fitnessexpertin eine App mit persönlichem Trainingsplan und insgesamt über 720 Minuten Trainingsmaterial für Mütter ab dem ersten Tag der Schwangerschaft bis zu drei Jahre nach der Geburt an. Mit Hilfe der Expertise eines Löwen erhofft sich Birte den großen Durchbruch für ihr "Baby" und ein Investment von 200.000 Euro. Dafür bietet sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

Diese Produkte werden am 28. September 2020 in "Die Höhle der Löwen" vorgestellt

VYTAL aus Köln
Mit VYTAL haben Sven Witthöft (31) und Tim Breker (33) ein digitales Mehrwegsystem mit eigenen Leihschalen für Take-Away- und Lieferessen entwickelt - ganz ohne Pfand! Um neue Verpackungen für weitere Gerichte zu entwickeln und ihr System deutschlandweit in Kantinen und Restaurants zu etablieren sowie international zu expandieren, benötigen die beiden Gründer einen Investor. Ihr Kapitalbedarf liegt bei 450.000 Euro, dafür bieten Sven und Tim 10 Prozent ihrer Anteile.

Yammbits aus München
Snacken ohne schlechtes Gewissen: Diese Möglichkeit servieren Julian Berhang (40) und seine Frau Elena Sarri-Berhang (36) den Löwen mit ihren Yammbits Fruitballs, kleine Kugeln aus getrockneten Biofrüchten mit einer leckeren Hülle. Damit ihr Unternehmen wächst, benötigt das Paar 100.000 Euro und bietet dafür 15 Prozent Firmenanteile.

Knetbeton aus Calden bei Kassel
Während eines Tunesienurlaubes 1999 hat Miled Ben Dhiaf (42) beobachtet, wie Bauarbeiter eine Fassade mit Beton besonders kunstvoll verkleidet haben. Er verliebte sich in die Materie und machte sich wenig wissend in Deutschland auf die experimentelle Suche nach modellierbarem Beton. Inzwischen hat Miled sein Hobby zum Beruf gemacht und im Jahr 2012 "Knetbeton" auf den Markt gebracht. Für das Wachstum seines Unternehmens benötigt Miled 150.000 Euro und bietet dafür 25 Prozent Firmenanteile. Ob "Mr. Beton" einen der Löwen für sein kreatives Unternehmen begeistern kann?

Solmove aus Berlin
Der Produkt- und Softwareentwickler Donald Müller-Judex (57) wurde bereits mit mehreren Awards ausgezeichnet. Mit seiner aktuellen Erfindung sollen aus grauen Straßen grüne Straßen werden. Hinter Solmove steckt ein smarter Straßenbelag: ein flexibles Glasmodul mit Solarzellen, die Strom erzeugen, der sodann eingespeist werden kann. So können ganze Straßen, Parkplätze oder Gehwege zu Solaranlagen werden. Um die Produktion vorzubereiten und Solmove auf den Markt zu bringen, benötigt Donald Müller-Judex ein Investment von 500.000 Euro und bietet dafür zehn Prozent der Firmenanteile. "Das ist kein Start-up, das ist ein Smart-up", findet Carsten Maschmeyer. Ob sich die Löwen mit dem Gründer auf die Überholspur begeben?