Mutter setzte sich für sie ein

Heftiges Geständnis von Amira Pocher: Ihr Großvater wollte, dass sie beschnitten wird

Heute steht Amira Pocher an der Seite ihres Ehemanns Oliver Pocher strahlend schön und selbstbewusst vor der Kamera.
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17. Juni 2020 - 15:09 Uhr

Oliver Pochers Frau entging nur knapp einer Beschneidung

Amira Pocher (27) ist Tochter eines ägyptischen Vaters und einer österreichischen Mutter. Zwischen ihren Eltern prallten zwei unterschiedliche Kulturen aufeinander. Ein Clash, der auch einige Ungereimtheiten mit sich brachte, wie Amira Pocher jetzt im Podcast "Die Pochers hier" verrät. Ihr Großvater väterlicherseits soll nämlich damals gefordert haben, Amira beschneiden zu lassen. Für westliche Ohren ein Schock!

Die Pochers hier - Folge 10: Wünsche werden wahr

Amira Pocher: „Es ist das Allerletzte“

"Das ist fast 25 Jahre her, damals war das noch so", erinnert sich Amira an ihre Kindheit. "Fakt ist, ich hätte beschnitten werden sollen, in Ägypten." Damals setzte sich Amiras Mutter dafür ein, die Tochter nicht unters Messer legen zu lassen. Auch Amira selbst spricht sich klar gegen diese Praxis aus. "Im Prinzip geht es darum, dass die Frau keine Lust mehr verspürt. Es ist das Allerletzte, weil man der Frau einiges nimmt. Sie darf keine Lust verspüren, Sex zu haben oder die Verlockung, fremd zu gehen. Sie soll nur für den Mann da sein, der Mann darf Spaß haben."

Trotz ihrer komplizierten Vergangenheit kam es dann vor einiger Zeit zu einem Familienzusammentreffen in Ägypten. Amiras Mann, der Comedian Oliver Pocher, hatte dieses eingefädelt. Wie emotional das Treffen verlief, erzählt das Paar im Podcast "Die Pochers hier".