RTL.de
TV
GZSZ
Dschungelcamp
Der Bachel
DSDS
Now
Themen und Personen

Fracking

Fracking ist ein Verfahren zur Erhöhung der Durchlässigkeit von Lagerstättengesteinen. So können Gase und Flüssigkeiten leichter zur Bohrung fließen.

Fracking picture alliance / empics

Fracking ist ein Verfahren, mit dem man unter anderem Erdgas aus Gesteinsschichten lösen kann. Zu Beginn des Verfahrens wird mit einem Bohrkopf in die Tiefe gebohrt, bis die Tongesteinsschicht erreicht ist. Anschließend wird ein Fracfluid (Konzentrat aus meistens Quarzsand, Chemikalien und Wasser) mit einem Druck von mehreren hundert Bar in die relevanten Schichten gepresst. Hierbei entsteht ein so großer Druck, dass das Gestein gasdurchlässig wird. Chemikalien und vorhandene Festkörper sorgen dafür, dass die Risse weiterhin erhalten bleiben.

In den USA wurde das Verfahren das erste Mal im Jahr 1947 eingesetzt, um Schiefergas besser zu fördern. Die Technik wurde in den folgenden Jahren immer weiter verfeinert und schließlich auch für andere Staaten interessant. Im Jahr 1961 fand Fracking das erste Mal in Deutschland statt. Hierbei ging es jedoch nicht um Erdgasvorräte. Vielmehr wird in Deutschland Fracking zur Verbesserung der Trinkwassergewinnung und für Geothermiebohrungen eingesetzt. Erdgasförderungen werden jedoch immer wieder diskutiert.

Experten warnen beim Fracking vor unerforschten Risiken, die noch nicht genauer untersucht wurden. Hierbei werden insbesondere die giftigen Chemikalien genannt, die für das Fracking unerlässlich sind. Nach Meinung der Experten kann es durchaus sein, dass die Chemikalien in das Grundwasser gelangen und es somit für die Natur und den Menschen ungenießbar machen. Proteste der ansässigen Bevölkerung verhindern daher die Förderung von Erdgas.

Weitere Informationen über das Fracking erhalten Sie immer aktuell bei RTL.de.