RTL News>News>

Urteil in Großbritannien: Junge Mutter lässt Tochter verhungern, weil sie lieber ihren 18. Geburtstag feierte

19-Jährige zu neun Jahren Haft verurteilt

Weil sie lieber feiern ging: Junge Mutter ließ ihre Tochter verhungern!

Verphy K. mit ihrem Kind auf dem Arm
Verphy K. stand vor Gericht, weil ihr Kind allein zuhause verhungerte.
Twitter / Verphy K.

Teenager-Mutter lässt Kleinkind tagelang allein in der Wohnung

In Brighton (Großbritannien) steht eine Teenager-Mutter vor Gericht, weil sie ihre 20 Monate alte Tochter sechs Tage lang allein in ihrer Wohnung zurück lies. Das Kleinkind verhungerte. Die Mutter wurde nun zu neun Jahren Haft verurteilt.

Obduktion ergibt: Asiah starb durch Vernachlässigung

Verphy K. wollte lieber ihren 18. Geburtstag ausgiebig feiern, als auf ihr Kind aufzupassen. Sechs Tage lang machte die junge Mutter Party bevor sie in ihre Wohnung zurückkehrte. Als sie ihre Tochter Asiah dort leblos auffand, rief sie noch einen Notarzt. Der konnte aber auch nur noch den Tod des Babys feststellen. Eine Obduktion ergab, dass das kleine Mädchen an Vernachlässigung gestorben ist.

Ist der Sozialdienst mitverantwortlich für den Tod des Kindes?

Der Fall macht betroffen, denn offensichtlich wurde die alleinerziehende Mutter schon von den Behörden betreut. Verphy K. lebte mit ihrem Baby in einer vom Sozialdienst zugeteilten Wohnung. Für die kleine Asiah gab es einen Kinderschutzplan. Doch zum Zeitpunkt ihres Todes soll keine Sozialarbeiterin zugewiesen gewesen sein.

"Dieser tragische Tod wird immer noch mit der Überprüfung der Schutzpraxis untersucht, zu der wir vollständig beitragen. Wir werden keine weiteren Kommentare abgeben, bis wir das Ergebnis dieser Überprüfung haben“, schreibt dazu der zuständige Sozialdienst.

Anzeige:

Empfehlungen unserer Partner

Gericht spricht Anfang August das Urteil gegen Verphy K.

Bei Prozessauftakt im März soll Verphy K. nahezu regungslos den Ausführungen des Gerichts gefolgt sein. Sie soll lediglich ihren Namen genannt und dann ihre Hände vor ihr Gesicht gehalten haben. Die inzwischen 19-Jährige bekannte sich des Totschlags schuldig. Das Gericht verurteilte sie nun zu neun Jahren Haft. (rra)