Gestensteuerung per Radarsensor

Pixel 4 vorgestellt: Neues Google-Smartphone lässt sich ohne Anfassen bedienen

16. Oktober 2019 - 11:49 Uhr

Am 24. Oktober kommt es in Deutschland auf den Markt

Die vierte Generation des Google-Smartphones geht an den Start. Bei seinem neuen Flaggschiff-Smartphone Pixel 4 setzt Google erstmals auf eine Doppelkamera, nachdem die Vorgängermodelle mit nur einer Hauptkamera ausgekommen waren. Zu den Innovationen, die Google auf einem Event in New York präsentierte, gehört auch eine Gestensteuerung, für die ein Radarsensor verwendet wird. In Deutschland kommt das Hightech-Handy am 24. Oktober 2019 auf den Markt.

Weniger als 1.000 Euro kostet das Pixel 4 - beginnt jetzt ein Smartphone-Preiskrieg?

Mit den Preisen überraschte Google die Experten: Das Pixel 4 wird in der kleineren Variante mit 5,7-Zoll-Bildschirm und 64 GB Hauptspeicher bereits für 749 Euro angeboten. Das 128-GB-Modell kostet 849 Euro. Ab 899 Euro wird das größere XL-Modell (6,3 Zoll und 64 GB) verkauft, 128 GB kosten 999 Euro. Damit bleibt Google unter der 1.000-Euro-Schwelle, die andere Hersteller wie Apple, Samsung und Huawei mit ihren Top-Modellen überschreiten.

Das Pixel 3* beeindruckte vor einem Jahr unter anderem mit seiner Nachtmodus-Software für Aufnahmen bei wenig Licht. Inzwischen legten auch andere Smartphone-Anbieter wie Samsung, Huawei und Apple bei ihrer Kamera-Technologie nach. Beim Pixel 4 hat Google noch weitere Verbesserungen an der Kamera-Software vorgenommen. Im Video sehen Sie, wie N-TV-Technikexperte Klaus Wedekind das neue Pixel-Smartphone einschätzt.

Pixel Buds sollen den Kopfhörern von Apple ab 2020 Dampf machen

24.09.2019, USA, Mountain View: Isabelle Olsson, Industriedesignerin bei Google, trägt die neuen Ohrhörer. Auf einer Veranstaltung in New York präsentierte Google neuartige drahtlose Ohrhörer («Pixel Buds»), die im kommenden Jahr gegen die Airpods vo
Schmuck oder Gadget? Die Pixel Buds von Google sind klein, aber oho.
© dpa, Jeff Chiu, JC lix

Bei der digitalen Optimierung der Bilder setzt Google mit seinem neuen Modell nicht mehr nur auf die Cloud, das Smartphone ist mit einem eigenen Chip ausgestattet, dem Pixel Neural Core. Der Mikroprozessor soll auch Sprachaufzeichnungen in Echtzeit in geschriebenen Text umwandeln können. Diese Funktion ist allerdings bislang nur für die englische Sprache verfügbar.

Google verkauft seine Pixel-Telefone in relativ geringen Stückzahlen, positioniert sie aber als eine Art Referenz-Gerät für das Mobil-Betriebssystem Android, das bei dem Internet-Konzern entwickelt wird.

Auf der Veranstaltung in New York präsentierte Google auch neuartige drahtlose Ohrhörer ("Pixel Buds"), die im kommenden Jahr gegen die Airpods von Apple und ähnliche Produkte von Samsung, Microsoft und Huawei antreten sollen. Weiterhin stellte der Konzern eine Neuauflage seiner WLAN-Hardware sowie ein Dienstleistungspaket für eine smarte Alarmanlage mit Cloudspeicher vor.

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