Eiskaltes Hoch "Erik" über Europa

Deutschland bibbert: HIER kehren Schnee und Frost noch diese Woche zurück

Der Strömungsfilm für 5 Tage Sibirische Kaltluft auf dem Weg zu uns
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Sibirische Kaltluft auf dem Weg zu uns
Der Strömungsfilm für 5 Tage

von Björn Alexander und Amelie von Kruedener

Nach einem milden Wochenanfang legt Väterchen Frost bald einen Zahn zu. Erst wird es spürbar kälter mit einem eiskalten Wind. Und schon bald könnte der nächste Schnee fallen.

Im Video oben kann man sehen, wie die eiskalte Luft aus dem Osten zu uns kommt.

Die Ausgangslage: Winter vor unseren Toren angekommen

Für die Wetterfrösche beginnt am Donnerstag der Winter. Denn dann ist der 1. Dezember. Und viel standesgemäßer könnte das Vorspiel für die Jahreszeit in Deutschland wohl kaum sein, wie unser Wetterexperte Björn Alexander erklärt: „Sowohl im Norden als auch im Osten Europas hat der Winter schon mal Platz genommen. Eine kalte Ausgangslage - auch für den meteorologischen Winteranfang in Deutschland.”

Zumal laut Alexander die Kälte einen erneuten Vorstoß zu uns nach Deutschland macht.

Lese-Tipp: Eiskalter Wettercheck: Langfristtrends für den Winter 2022/2023

Kälte kommt mit dem Dezember.
Es kann im ersten und zweiten Dezemberdrittel extrem kalt werden. Schuld daran ist auch die eisige Luft aus Sibirien.
iStockphoto

Dezember beginnt mit Bibberfeeling

Derzeit strebt Osteuropa- und Russland-Hoch Erik die Vorherrschaft am Wetterfirmament an. Und das bedeutet, dass sein eiskalter Atem sich zunehmend auch bei uns in Deutschland breit machen wird. Alexander mit seiner Einschätzung: „Mit ein paar Flocken vor allem in den Mittelgebirgen wird es im Laufe der Woche von Osten immer kälter.”

Damit seien am Donnerstag maximal noch 0 bis 7, am Freitag und am Wochenende sogar kaum mehr als -1 bis 6 Grad drin. Nachts mit Frost oder Bodenfrost und mit einem krassen Bibberfeeling in Deutschland.

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Vorhersage für den Dezember
Im Monat Dezember rutschen die Temperaturen in den Keller. Und dann gesellt sich zur auch noch Feuchtigkeit - ein Teil der Prognosen sieht Schnee
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Windchill dreht auf

„Wenn der Wind kräftig weht, dann wird die Wärme an unserer Haut rascher abtransportiert”, weiß der Wetterexperte und fährt fort: „Um diesem Wärmeabtransport Rechnung zu tragen, gibt es die gefühlte Temperatur, die sogenannte Windchill-Temperatur. Und umso stärker der Wind bläst, umso rascher wird die Körperwärme abtransportiert und umso geringer ist die gefühlte Temperatur.”

Das bedeutet, dass sich die frühwinterlichen Temperaturen zum Dezemberanfang deutlich frischer anfühlen - zum Teil nämlich wie -5 bis -10 Grad! Warm anziehen und freie Hautpartien durch entsprechende Kältecremes schützen - das sollte helfen.

Wetterkarten im Blick – Deutschland, Europa und weltweit

Dezembertrend mit Schneechancen

Mit der Kälte zum Monatsanfang könnte der Dezember in diesem Jahr in zunehmend winterliche Fahrwasser geraten. Denn die Wettercomputer sehen vermehrt Chancen, dass sich in der Adventszeit zu Väterchen Frost auch noch Frau Holle gesellt. Ein eisgekühltes Duett, dem allerdings zu Weihnachten die Puste ausgehen könnte. Wir dürfen gespannt sein, ob es tatsächlich so kommt. Langeweile wird bei dieser Entwicklung aber wohl kaum aufkommen.

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(bal,avo)