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Lex im Dating-Test 2026: Erfahrungen & Preise

Lex dreht das Dating-Prinzip um: erst der Text, dann das Foto. Wir zeigen, wie das für queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen funktioniert.

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Lex: Text statt Fotos – Dating für die queere Community
Wortgewandte Kontaktanzeigen statt Swipe-Kultur, für queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen.

Lex dreht das Prinzip klassischer Dating-Apps um: Erst der Text, dann das Foto. Inzwischen gehört die App zu einem Konzern, der vom ehemaligen Musical.ly-Chef geführt wird. Wir zeigen, was dahintersteckt.

Lex wurde 2019 von Kell Rakowski gestartet, aus einer Instagram-Seite namens „Personals“ heraus, die von den Kontaktanzeigen des lesbischen Erotik-Magazins „On Our Backs“ aus den 1980er-Jahren inspiriert war. Die App richtet sich an queere Frauen, trans Frauen, trans Männer und nicht-binäre Personen und setzt bewusst auf textbasierte Kontaktanzeigen statt auf Swipe-Kultur und Foto-first-Profile. 2024 übernahm 9count, ein Mobile-App-Konzern unter Leitung des ehemaligen Musical.ly-CEOs, die App; Rakowski wechselte zuvor bereits in die Rolle der Chief Creative Officer, während Jennifer Lewis als CEO übernahm.

Dieser Test zeigt, wie das textbasierte Prinzip funktioniert, was du zur Firmengeschichte wissen solltest, was die App kostet – und für wen sich Lex eignet.

Lex setzt auf textbasierte Kontaktanzeigen statt Foto-first-Profile

Wie das Matching bei Lex funktioniert

Statt eines Fotos siehst du bei Lex zunächst eine geschriebene Kontaktanzeige – oft humorvoll, direkt und persönlich formuliert. Erst wenn dich der Text überzeugt, folgt der Blick auf Fotos. Das Tempo ist bewusst langsamer und gesprächsorientierter als bei den meisten Mainstream-Apps. Zusätzlich lässt sich Lex auch als Community-Werkzeug nutzen, etwa um Veranstaltungen zu finden oder queere Freundschaften zu schließen.

  • Profil erstellen: vor allem Text, Fotos optional oder nachrangig
  • Kontaktanzeigen durchsuchen statt zu swipen
  • Bei Interesse antworten und ins Gespräch kommen
  • Community-Funktionen nutzen, etwa für Freundschaften oder Events
👥
Nische
Kleine, aber aktive Community; genaue Nutzerzahlen werden nicht veröffentlicht
🏢
9count
Konzernmutter seit 2024
📅
seit 2019
Gegründet von Kell Rakowski in New York

Ein Rückblick: 2023 sorgte ein Redesign der App für Diskussionen innerhalb der Community. Unter dem Motto „Keep Lex Filthy“ kritisierten Nutzer eine wahrgenommene Verschiebung weg vom ursprünglichen, unverblümten Dating- und Hookup-Fokus hin zu einer allgemeineren Social-Community-Ausrichtung. Gründerin Rakowski betonte damals, dass „horny posting“ weiterhin ausdrücklich erwünscht sei.

Für wen ist Lex geeignet?

Lex richtet sich an queere Frauen, trans Frauen, trans Männer und nicht-binäre Personen, die textbasiertes, gesprächsorientiertes Kennenlernen einer schnellen Foto-Swipe-Kultur vorziehen.

✅ Passend, wenn …❌ Eher nicht, wenn …
du zur Zielgruppe (queere Frauen, trans, nicht-binäre Personen) gehörstdu eine schnelle, foto-basierte Swipe-Erfahrung suchst
dir gut geschriebene Kontaktanzeigen mehr sagen als ein erstes Fotodu in einer Region mit sehr kleiner Community lebst
dir Community-Funktionen wie Freundschaften und Events wichtig sinddu wissenschaftlich fundiertes Matching wie bei Parship suchst

Vorteile und Nachteile von Lex

Vorteile

  • ✔Einzigartiges, textbasiertes Konzept abseits der Swipe-Kultur
  • ✔Gezielt für queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen konzipiert
  • ✔Von Apple als „Top App for Pride 2021“ ausgezeichnet
  • ✔Community-Funktionen über reines Dating hinaus

Nachteile

  • ✖Kleine Community, außerhalb großer US-Städte dünn vertreten
  • ✖Community-interne Kritik am 2023er-Redesign und der Ausrichtung des Unternehmens
  • ✖Frühere Kritik an mangelnder Repräsentation von QPOC-Communitys
  • ✖Im deutschsprachigen Raum kaum verbreitet

Die besten Alternativen zu Lex

Wer im deutschsprachigen Raum eine größere Community oder wissenschaftlich fundiertes Matching sucht, findet in den folgenden Anbietern eine passende Ergänzung:

Parship: Wissenschaftliche Partnervermittlung
Bei Parship treffen Sie auf Singles, die es ernst meinen. Der TÜV-zertifizierte Persönlichkeitstest findet heraus, wer wirklich zu Ihnen passt.
LemonSwan: Qualität durch Türsteherinnen-Konzept
Bei LemonSwan prüfen geschulte Mitarbeiterinnen jedes Profil persönlich.
LoveScout24: Deutschlands größte Singlebörse
LoveScout24 bringt täglich Tausende zusammen – vom lockeren Date bis zur großen Liebe.

Innerhalb der LGBTQ+-Szene ist zudem HER eine bekannte, größere Alternative speziell für queere Frauen.

Erfahrungen bei Lex

Was Lex gut macht

Das textbasierte Konzept wird von vielen Nutzern als erfrischende Abwechslung zur Foto-first-Kultur anderer Apps beschrieben – wer gut formulieren kann, hat hier andere Chancen als auf reinen Swipe-Plattformen. Die konsequente Ausrichtung auf queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen wird von der Zielgruppe geschätzt, ebenso wie die 2021 verliehene Apple-Auszeichnung als „Top App for Pride“.

Wo Lex an Grenzen stößt

Die Community bleibt klein und ist stark auf große US-Städte wie New York, Chicago und Los Angeles konzentriert – im deutschsprachigen Raum ist die App kaum verbreitet. Das 2023er-Redesign sorgte für anhaltende Diskussionen innerhalb der Nutzerschaft über die künftige Ausrichtung der App, und bereits 2019 gab es Kritik an der Repräsentation von QPOC-Communitys, auf die das Team öffentlich reagierte.

Lex Bewertungen und Tests

Ein Testurteil von Stiftung Warentest oder DISQ liegt für Lex nicht vor, da die App im deutschsprachigen Raum kaum verbreitet ist. Belastbare, unabhängig verifizierte App-Store-Durchschnittswerte ließen sich ebenfalls nicht einheitlich bestätigen. In den USA rangierte Lex zeitweise um Platz 350 unter den iPhone-Social-Networking-Apps – ein Hinweis auf eine Nischen-, keine Massenplattform.

Preise und Gebühren bei Lex

Lex funktioniert nach dem Freemium-Prinzip: Profil bzw. Kontaktanzeige erstellen, Anzeigen durchsuchen und Grundfunktionen nutzen sind kostenlos. Eine Premium-Mitgliedschaft schaltet Zusatzfunktionen frei.

⚠️ Hinweis zu den Preisen: Konkrete, einheitliche Eurobeträge für die Premium-Mitgliedschaft ließen sich unabhängig nicht zuverlässig bestätigen. Prüfe die aktuell gültigen Preise direkt im Bestellprozess in der App.

Anmeldung bei Lex

  1. App herunterladen für iOS oder Android
  2. Registrieren per E-Mail oder Social-Login
  3. Kontaktanzeige verfassen – Text steht im Vordergrund
  4. Optional Fotos ergänzen

Die Anmeldung dauert wenige Minuten, das Verfassen einer guten Kontaktanzeige entsprechend länger.

Gibt es eine Lex App?

Ja, Lex ist als App für iOS und Android verfügbar, jeweils kostenlos zum Download.

Lex kündigen

Eine Premium-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst. Kündige über denselben Kanal, über den du bezahlt hast.

Kündigung über iOS

  1. Einstellungen → dein Name (Apple-ID) → „Abonnements“
  2. Lex auswählen und auf „Abonnement kündigen“ tippen

Kündigung über Google Play

  1. Google Play Store → Profilbild → „Zahlungen & Abos“ → „Abos“
  2. Lex auswählen und auf „Kündigen“ tippen

⚠️ Wichtig: Eine Kündigung nur in der Lex-App selbst reicht nicht aus, wenn du über einen App-Store bezahlt hast – das Abo läuft sonst weiter.

Unser Fazit zu Lex

Lex bleibt ein einzigartiges, textbasiertes Konzept für queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen – eine bewusste Alternative zur Foto-first-Swipe-Kultur. Seit der Übernahme durch 9count 2024 und dem Führungswechsel von Gründerin Rakowski zu CEO Jennifer Lewis befindet sich die App in einer Phase der Neuausrichtung, die innerhalb der Community weiterhin diskutiert wird.

  • Gegründet 2019 von Kell Rakowski, aus einer Instagram-Seite hervorgegangen.
  • Seit 2024 im Besitz von 9count, geführt vom ehemaligen Musical.ly-CEO.
  • CEO ist seit einem Führungswechsel Jennifer Lewis, Rakowski ist Chief Creative Officer.
  • Textbasierte Kontaktanzeigen statt Foto-first-Profile.
  • Kleine, aber aktive Nischen-Community, vor allem in großen US-Städten.

Empfehlenswert für: queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen, die textbasiertes, gesprächsorientiertes Kennenlernen schätzen.

Besser eine Alternative, wenn: du im deutschsprachigen Raum eine größere Community oder wissenschaftlich fundiertes Matching suchst – dann lohnt sich Parship oder LoveScout24.

Lex: Text statt Fotos – Dating für die queere Community
Wortgewandte Kontaktanzeigen statt Swipe-Kultur, für queere Frauen, trans und nicht-binäre Personen.

Häufige Fragen zu Lex

Wer hat Lex gegründet und wem gehört die App heute?

Lex wurde 2019 von Kell Rakowski gegründet, aus einer Instagram-Seite mit textbasierten Kontaktanzeigen hervorgegangen. Seit 2024 gehört die App zu 9count, einem Mobile-App-Konzern unter Leitung des ehemaligen Musical.ly-CEOs. Rakowski ist heute Chief Creative Officer, Jennifer Lewis übernahm die Rolle der CEO.

Was macht Lex anders als andere Dating-Apps?

Lex setzt auf textbasierte Kontaktanzeigen statt Foto-first-Profile. Statt zu swipen, liest du zunächst eine geschriebene Anzeige und siehst Fotos erst nachrangig oder optional.

Für wen ist Lex gedacht?

Lex richtet sich an queere Frauen, trans Frauen, trans Männer und nicht-binäre Personen, die textbasiertes, gesprächsorientiertes Kennenlernen bevorzugen.

Was war die ‚Keep Lex Filthy‘-Kontroverse?

2023 sorgte ein Redesign der App für Kritik innerhalb der Community, die eine Verschiebung weg vom ursprünglichen Dating- und Hookup-Fokus hin zu einer allgemeineren Social-Ausrichtung befürchtete. Gründerin Rakowski betonte damals, dass die ursprüngliche, unverblümte Nutzung weiterhin erwünscht sei.

Gibt es eine Lex App?

Ja, Lex ist als App für iOS und Android verfügbar, jeweils kostenlos zum Download.