Eine der ältesten Casual-Dating-Plattformen Deutschlands, bekannt auch aus der TV-Werbung unter einem anderen Namen – First Affair hat viel Geschichte, aber auch viel Kritik gesammelt. Wir ordnen ein, was 2026 noch stimmt.
First Affair wird von der Netforge GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin betrieben und ging bereits 2004 online – gegründet von den Machern der früheren kostenlosen Singlebörse myflirt. Die Plattform positioniert sich klar als Adresse für Flirts, unverbindliche Kontakte und Affären, nicht als klassische Partnervermittlung. In der TV-Werbung tritt dieselbe Plattform teils unter dem Namen abenteuer18.de auf.
Dieser Test zeigt, wie die Anmeldung funktioniert, was das ungewöhnliche, geschlechterabhängige Preismodell bedeutet, was unabhängige Tests aktuell kritisieren – und für wen sich First Affair überhaupt noch lohnt.

Wie First Affair funktioniert
Nach der Anmeldung durchläufst du einen ausführlichen Fragebogen zu Vorlieben und gesuchten Kontaktarten – First Affair legt Wert darauf, dass Profile möglichst konkret sind. Ein Match-System schlägt dir anschließend passende Kontakte vor, ähnlich wie bei klassischen Swipe-Apps. Die Kontaktaufnahme läuft über ein internes Nachrichtensystem.
- Profil erstellen: Fotos, körperliche Merkmale, Vorlieben
- E-Mail verifizieren zur Reduktion von Fake-Profilen
- Kontaktvorschläge erhalten über das Match-System
- Nachrichten schreiben: abhängig von Geschlecht und Suchpräferenz kostenlos oder kostenpflichtig
Ein aktueller, unabhängiger Test (trusted.de, Stand Oktober 2025) beschreibt die Aktivität auf der Plattform als deutlich geringer als früher – die lange Marktpräsenz wird honoriert, die tatsächliche Nutzerbasis aber als überschaubar eingeschätzt.
Für wen ist First Affair geeignet?
First Affair richtet sich an Erwachsene, die unverbindliche Kontakte oder eine Affäre suchen, nicht die feste Beziehung. Ein aktueller Test empfiehlt die Plattform ausdrücklich nur erfahrenen Nutzern, die Fake-Profile selbst erkennen können und keinen intensiven Kundensupport benötigen.
| ✅ Passend, wenn … | ❌ Eher nicht, wenn … |
|---|---|
| du unverbindliche Kontakte oder eine Affäre suchst, keine feste Beziehung | du ein modernes, zeitgemäßes App- oder Web-Design erwartest |
| du als Frau nach Männern oder Paaren suchst und die kostenlose Nutzung schätzt | du auf eine mobile App angewiesen bist – es gibt keine |
| du Erfahrung im Erkennen von Fake-Profilen mitbringst | du eine aktive, große Community mit hoher Antwortquote erwartest |
| dir der Tarnmodus für diskrete Nutzung wichtig ist | du ein einfaches Preismodell ohne Zusatzsystem (Credits) bevorzugst |
Vorteile und Nachteile von First Affair
Vorteile
- ✔Für Frauen mit passender Suchpräferenz dauerhaft kostenlos
- ✔Über 20 Jahre Markterfahrung, bekannter Name durch TV-Werbung
- ✔Tarnmodus ermöglicht diskrete Nutzung, etwa am Arbeitsplatz
- ✔E-Mail-Verifizierung als Basis-Schutz vor Fake-Profilen
Nachteile
- ✖Keine mobile App – Nutzung ausschließlich über die Website
- ✖Doppelte Kostenstruktur: Premium-Abo und separates Credits-System für Zusatzfunktionen
- ✖Design gilt in aktuellen Tests als deutlich veraltet
- ✖Aktuelle Tests beschreiben spürbar geringere Aktivität als früher
Die besten Alternativen zu First Affair
Wer eine aktivere Community oder ein moderneres Erlebnis sucht, findet in den folgenden Anbietern eine passende Ergänzung – von thematisch verwandten Casual-Plattformen bis zu klassischen Partnervermittlungen:
Wer wie bei First Affair kostenlos suchen möchte, kann zusätzlich Finya in Betracht ziehen – komplett gratis, aber mit klassischer Profilsuche statt Affären-Fokus.
Erfahrungen bei First Affair
Was First Affair gut macht
Die lange Marktpräsenz seit 2004 hat der Plattform einen gewissen Bekanntheitsgrad verschafft, nicht zuletzt durch TV-Werbung unter dem Namen abenteuer18.de. Der Tarnmodus ist ein durchdachtes, diskretionsförderndes Feature, das bei vielen Wettbewerbern fehlt. Für Frauen, die nach Männern oder Paaren suchen, ist die Nutzung dauerhaft kostenlos.
Wo First Affair an Grenzen stößt
Ein aktueller, unabhängiger Test beschreibt das Design als „hoffnungslos veraltet“ im Vergleich zu moderneren Plattformen wie Feeld, Tinder oder Hinge, und die Community als spürbar weniger aktiv als bei Wettbewerbern wie JoyClub oder OkCupid. Kritisiert wird zudem die doppelte Kostenstruktur: Selbst zahlende Premium-Mitglieder benötigen für bestimmte Funktionen zusätzlich Credits, die separat gekauft werden müssen.
First Affair Bewertungen und Tests
Ein Testurteil von Stiftung Warentest oder DISQ liegt für First Affair nicht vor. Das unabhängige Vergleichsportal trusted.de aktualisierte seinen Test zuletzt im Oktober 2025 und kommt zu einem gemischten Bild: positiv wird die lange Marktpräsenz bewertet, negativ das veraltete Design und die geringe Aktivität. Die Empfehlung richtet sich explizit an erfahrene Nutzer, die Fake-Profile selbst einschätzen können.
Preise und Gebühren bei First Affair
First Affair nutzt ein geschlechterabhängiges Preismodell: Frauen, die nach Männern oder Paaren suchen, können die Plattform dauerhaft kostenlos nutzen, inklusive Nachrichten schreiben. Männer sowie Frauen, die nach Frauen oder Paaren suchen, benötigen für die Kommunikation eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft.
Zusätzlich zur Premium-Mitgliedschaft gibt es ein separates Credits-System für Zusatzfunktionen wie VIP-Nachrichten:
- 30 Credits: 9,90 €
- 100 Credits: 30 €
- 300 Credits: 81 €
⚠️ Wichtig: Diese doppelte Kostenstruktur – Premium-Abo plus separates Credits-System – wird in unabhängigen Tests kritisch gesehen, da sie die Gesamtkosten schnell in die Höhe treiben kann. Prüfe vor der Zahlung genau, welche Funktionen im Abo enthalten sind und wofür zusätzlich Credits nötig sind.
Anmeldung bei First Affair
- Basisdaten eingeben: Geschlecht, gesuchtes Geschlecht, Alter, E-Mail
- E-Mail-Adresse verifizieren
- Profilfoto hochladen und körperliche Merkmale angeben
- Fragebogen zu Vorlieben ausfüllen – möglichst konkret für bessere Vorschläge
Die Anmeldung ist kostenlos und dauert nach mehreren übereinstimmenden Tests rund 15 Minuten.
Gibt es eine First Affair App?
Nein. Nach übereinstimmenden, aktuellen Quellen bietet First Affair keine eigenständige mobile App an – die Anmeldung und Nutzung erfolgt ausschließlich über die Website. Diese lässt sich auch im mobilen Browser aufrufen, bietet dort aber keinen speziell für Smartphones optimierten App-Komfort.
First Affair kündigen
Eine Premium-Mitgliedschaft verlängert sich automatisch, wenn du nicht rechtzeitig kündigst.
- Einloggen und zu den Kontoeinstellungen wechseln
- Bereich „Mitgliedschaft“ öffnen
- Auf „Mitgliedschaft kündigen“ klicken und bestätigen
⚠️ Wichtig: Zur genauen Kündigungsfrist kursieren unterschiedliche Angaben. Prüfe die für deinen Vertrag geltende Frist in deinen eigenen Unterlagen bzw. den AGB und notiere dir den Termin direkt nach Abschluss. Bereits gekaufte Credits sind in der Regel von einer Kündigung der Mitgliedschaft unabhängig und verfallen nicht automatisch.
Unser Fazit zu First Affair
First Affair ist eine der ältesten Casual-Dating-Plattformen Deutschlands und für Frauen mit passender Suchpräferenz weiterhin dauerhaft kostenlos. Die lange Marktpräsenz bringt aber auch spürbare Schattenseiten mit sich: veraltetes Design, geringere Aktivität als bei moderneren Wettbewerbern und eine doppelte Kostenstruktur aus Premium-Abo und separatem Credits-System. Ohne eigene App ist die Plattform zudem ausschließlich über den Browser nutzbar.
- Betreiber ist die Netforge GmbH & Co. KG, Berlin – online seit 2004.
- Auch bekannt aus der TV-Werbung unter dem Namen abenteuer18.de – identische Plattform.
- Für Frauen mit passender Suchpräferenz dauerhaft kostenlos, für Männer kostenpflichtig.
- Doppelte Kostenstruktur aus Premium-Abo und separatem Credits-System.
- Keine mobile App verfügbar.
- Aktuelle unabhängige Tests bemängeln veraltetes Design und geringere Aktivität.
Empfehlenswert für: erfahrene Nutzer, die unverbindliche Kontakte suchen, Fake-Profile selbst erkennen können und mit einem älteren Design leben können.
Besser eine Alternative, wenn: dir eine aktivere Community wichtiger ist – dann lohnt sich JoyClub oder C-Date.
Häufige Fragen zu First Affair
First Affair wird von der Netforge GmbH & Co. KG mit Sitz in Berlin betrieben und ist seit 2004 online. Die Plattform wurde von den Machern der früheren kostenlosen Singlebörse myflirt gegründet.
Ja. Abenteuer18.de ist der Markenname, unter dem First Affair in der TV-Werbung auftritt – es handelt sich um dieselbe Plattform mit demselben Betreiber.
Ja, Frauen, die nach Männern oder Paaren suchen, können First Affair dauerhaft kostenlos nutzen, inklusive Nachrichten schreiben. Männer sowie Frauen, die nach Frauen oder Paaren suchen, benötigen eine kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft.
Zusätzlich zur Premium-Mitgliedschaft bietet First Affair ein separates Credits-System für Zusatzfunktionen wie VIP-Nachrichten. 30 Credits kosten 9,90 €, 100 Credits 30 € und 300 Credits 81 €. Diese doppelte Kostenstruktur wird in unabhängigen Tests kritisch gesehen.
Nein, First Affair bietet keine eigenständige mobile App an. Die Anmeldung und Nutzung erfolgt ausschließlich über die Website, die auch im mobilen Browser aufrufbar ist.
Der Tarnmodus verändert das auffällige Design von First Affair in eine schlichte, unauffällige Optik. Das ermöglicht eine diskretere Nutzung, etwa am Arbeitsplatz oder in Gegenwart Dritter.
