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Partnersuche – Warum zu hohes Anspruchsdenken diese gefährdet

Junges verliebtes Paar

Anfangs scheint es bei der Partnersuche egal zu sein, ob der auserwählte Partner respektive die auserkorene Partnerin ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt. Ebenso stört zu Beginn einer romantischen Beziehung weder Tattoo noch Piercing. Ob der Traummann nun Brille trägt oder Bart spielt kaum eine Rolle. Jedenfalls wird (noch) nicht an dem geliebten Partner bzw. an der geliebten Partnerin herumgenörgelt. Getreu dem Motto: „Liebe macht blind“, sind gewisse Schwächen oder Irritationen komplett nebensächlich.

Doch kaum ist die erste Verliebtheitsphase vorbei (etwa nach vier bis acht Wochen), beginnen manche Partner bzw. Partnerinnen, Mängel an dem Liebsten oder der Liebsten zu erkennen, wo doch vorher angeblich gar keine waren. Ist es der Alltag, welcher alle Hüllen fallen lässt, oder ist es etwa aufkommende Langeweile, welche manche Menschen plötzlich genauer hinschauen lässt.

Was im realen Alltag nach vier bis acht Wochen Fahrt aufnimmt, braucht bei der Partnersuche im Internet etwas länger oder verläuft komplett anders, wie uns folgendes Beispiel zeigt:

Markus (36) lernte Helena (42) über eine renommierte Dating-Plattform im Internet kennen. Zunächst tauschten die beiden Singles Fotos und Gedanken aus, erzählten von ihrem Alltag und lachten virtuell zusammen über witzige Bemerkungen des Anderen. Markus malte sich Helena als vollbusig, temperamentvoll, anpassungsfähig und liebevoll aus. Helena sah in Markus einen charmanten, attraktiven Mann, mit welchem sich Frau gerne auf offener Straße zeigt. Gut, zugegeben beide hatten überzogene Vorstellungen von einander. Das kam auch ein klein wenig daher, dass beide die eigene Person etwas aufgehübscht darstellten.

Überzogene Vorstellungen bei der Partnersuche bringen kein Liebesglück

Als Helena und Markus sich schließlich real begegnen, wollte keiner von beiden seine Enttäuschung zeigen. Beide hatten sich auf dem Dating-Portal in die große Liebe hineingesteigert. Sie steckten immer noch total in ihren Liebesgefühlen fest, so dass sie ihre Begeisterung vorerst auch real weiterlebten. Acht Wochen später ruft Markus Helena an und bittet sie um ein Gespräch. Auch Helena war der Meinung, über gewisse Dinge reden zu müssen. Der Schlagabtausch dauerte eine gefühlte Ewigkeit und zurück blieb lieblose Stille. Beide trennten sich an diesem Tag, ohne ein Wort des Abschieds.

Damit Singles diesen quälenden Zustand erst gar nicht kennenlernen, gibt es für die Partnersuche folgende Tipps:

  • Versuchen Sie in Ihrem Partner bzw. in Ihrer Partnerin bitte nicht als Übermenschen zu sehen.
  • Träume und Wünsche sollten keineswegs auf den virtuellen Partner bzw. auf die virtuelle Partnerin projiziert werden. Machen Sie sich besser in aller Ruhe bei einem ersten gemeinsamen Date ein gutes Bild von Ihrer Angebeteten bzw. von Ihrem Angebeteten. Dies erspart Ihnen beiden jede Art von Enttäuschung.
  • Versuchen Sie gemeinsam mit Ihrem virtuellen Partner bzw. mit Ihrer virtuellen Partnerin eine Vertrauensbasis zu finden, auf die es sich später wunderbar aufbauen lässt.

Vermeiden Sie ein zu hohes Anspruchsdenken, denn es kann alles zerstören, was Sie sich bereits mit Ihrem Partner bzw. Partnerin aufgebaut haben.

Und bedenken Sie immer: Auch Sie sind ein Mensch mit Schwächen. Auch Sie wollen, dass Ihr neuer Partner bzw. Ihre neue Partnerin Sie genau so nimmt, wie Sie sind. Versuchen Partner sich gegenseitig zu belehren und zu verändern, ist der Krieg schon vorprogrammiert. Viel besser ist es, Gemeinsamkeiten auszumachen, welche nicht nur verbinden, sondern ein tatsächliches Gefühl der Zufriedenheit hinterlassen – dann klappt es auch mit der Beziehung!

Bildnachweis: iStock-1147544796