Zusammenbruch! Wollte Katja sich das Leben nehmen?
06.03.12
An Katjas Arm klafft eine blutende WundeKatja will nicht zur Therapie gehen
Die Sorge um Katja ist immer noch nicht ausgestanden. Katja ist nicht zur Therapie gegangen, wie sie Annette gesagt hatte und hat stattdessen wieder angefangen, sich zu ritzen. Als Ben dahinter kommt, bittet er sie inständig, sich endlich helfen zu lassen.
„Katja, diese Therapie ist wichtig für dich“, versucht Ben, Katja klar zu machen. „Wir wollen dir alle nichts Böses, wir wollen dir nur helfen. Aber wenn du unsere Hilfe nicht annehmen kannst, nimm bitte die Hilfe des Therapeuten an.“ Lena, die während des Gesprächs hinzugekommen ist, ist Bens Meinung: „Ben hat Recht, du musst dir helfen lassen“, rät auch sie Katja. „Nein!“, ruft Katja aus. „Ich muss gar nichts. Ihr habt keine Ahnung, was in mir vorgeht. Keiner hat das! Und deswegen kann mir auch keiner helfen.“
„Katja, diese Therapie ist wichtig für dich“, versucht Ben, Katja klar zu machen. „Wir wollen dir alle nichts Böses, wir wollen dir nur helfen. Aber wenn du unsere Hilfe nicht annehmen kannst, nimm bitte die Hilfe des Therapeuten an.“ Lena, die während des Gesprächs hinzugekommen ist, ist Bens Meinung: „Ben hat Recht, du musst dir helfen lassen“, rät auch sie Katja. „Nein!“, ruft Katja aus. „Ich muss gar nichts. Ihr habt keine Ahnung, was in mir vorgeht. Keiner hat das! Und deswegen kann mir auch keiner helfen.“
Katja bricht in der Dusche zusammen
Nach dem Streit mit Ben geht Katja ins Zentrum und stellt sich dort unter die Dusche. Sie ist immer noch fix und fertig, weil Ben ihr wegen der Therapie so einen Druck gemacht hat. Sie greift zu einer Rasierklinge und ritzt sich in den Oberarm, der schon von blutigen Schnitten übersät ist. Dann setzt sie die Rasierklinge plötzlich tiefer an und schneidet sich in den Unterarm, wo ihre Pulsader verläuft. Als die Klinge ihre Haut und ihre Ader durchschneiden, schreit sie vor Schmerz laut auf und beißt sich dann auf die Lippen, um einen weiteren Schrei zu unterdrücken. Blut tritt aus der Wunde auf Katjas Unterarm und tropft auf den Boden der Dusche. Katja wird schwindelig und sie fällt in Ohnmacht. Dabei reißt sie den Duschvorhang mit sich und landet unsanft auf dem Boden des Umkleideraums.Maximilian, der gesehen hat, dass Katja in den Umkleideraum gegangen ist, kommt kurze Zeit später dort vorbei, um mit ihr zu sprechen. Er sieht Katja mit einem blutenden Unterarm bewusstlos am Boden liegen. Sofort ruft er den Notarzt. Während er auf den Rettungswagen wartet, versorgt er Katjas Wunde mit einem Verband, den er aus dem Erste-Hilfe-Kasten holt. In der Zwischenzeit kommt Katja langsam zu sich. „Wo bin ich?“, flüstert sie schwach. „Sie sind in der Umkleide“, antwortet Maximilian. „Ich war duschen …“, versucht Katja zu rekonstruieren, was vorgefallen ist. „Ich weiß, ich habe Sie gefunden“, sagt Maximilian. „Sie sind ohnmächtig geworden. Katja, es wird alles gut. Sie haben nur sehr, sehr viel Blut verloren.“ „Mir ist schlecht“, stöhnt Katja. Sie droht erneut in Ohnmacht zu fallen. „Katja, es wird alles gut, der Krankenwagen ist gleich da.“ „Ich brauche keinen Krankenwagen“, wehrt Katja ab. „Doch, den brauchen Sie“, widerspricht Maximilian. „Sie hätten sich fast umgebracht!“ Stimmt das? Wollte sich Katja wirklich das Leben nehmen?








