Annette stirbt in Ingos Armen
31.05.12
Ingo findet die schwer verletzte Annette
Annette ist nur kurz vor die Tür gegangen, um Brötchen zu holen. Dabei schlägt das Schicksal grausam zu. Sie läuft Jenny vors Auto und wird von ihr angefahren. Leblos bleibt sie auf der Fahrbahn liegen. Jenny begeht in ihrer Panik Fahrerflucht und lässt Annette allein am Unfallort zurück.
Zur selben Zeit, in der Annette den Unfall hat, gleitet Ingo im Loft eine Vase mit einer roten Rose, die für Annette bestimmt ist, aus den Händen und zerschellt am Boden. Als Ingo die Rose, die Wasserlache und die Scherben auf dem Boden liegen sieht, beschleicht ihn ein ungutes Gefühl. Ist etwas mit Annette? Er schnappt sich seine Jacke und läuft hinaus auf die Straße.
Ingo bekommt schon kurze Zeit später schreckliche Gewissheit, dass ihn sein Gefühl nicht getrogen hat. Er entdeckt Annette auf der Straße, die bewegungslos am Boden liegt. Voller Angst läuft er auf sie zu und beugt sich über sie, um zu sehen, wie es ihr geht. Annette ist bei Bewusstsein, aber sehr schwach. Das Sprechen fällt ihr schwer. Ingo ruft einen Krankenwagen. Dann zieht er seine Lederjacke aus und legt sie unter Annettes Kopf, damit sie es bequemer hat. Dabei macht er eine besorgniserregende Entdeckung. Er sieht, dass Annette aus dem Ohr blutet. Das ist kein gutes Zeichen.
Zur selben Zeit, in der Annette den Unfall hat, gleitet Ingo im Loft eine Vase mit einer roten Rose, die für Annette bestimmt ist, aus den Händen und zerschellt am Boden. Als Ingo die Rose, die Wasserlache und die Scherben auf dem Boden liegen sieht, beschleicht ihn ein ungutes Gefühl. Ist etwas mit Annette? Er schnappt sich seine Jacke und läuft hinaus auf die Straße.
Ingo bekommt schon kurze Zeit später schreckliche Gewissheit, dass ihn sein Gefühl nicht getrogen hat. Er entdeckt Annette auf der Straße, die bewegungslos am Boden liegt. Voller Angst läuft er auf sie zu und beugt sich über sie, um zu sehen, wie es ihr geht. Annette ist bei Bewusstsein, aber sehr schwach. Das Sprechen fällt ihr schwer. Ingo ruft einen Krankenwagen. Dann zieht er seine Lederjacke aus und legt sie unter Annettes Kopf, damit sie es bequemer hat. Dabei macht er eine besorgniserregende Entdeckung. Er sieht, dass Annette aus dem Ohr blutet. Das ist kein gutes Zeichen.
Ingo hält Annette zum letzten Mal in den Armen
Ingo versucht, trotz Annettes schlechtem Zustand nicht den Mut sinken zu lassen. Der Krankenwagen kommt bestimmt bald und dann wird Annette geholfen. Er spricht unaufhörlich auf Annette ein, um ihr Mut zu machen und zu verhindern, dass sie ohnmächtig wird. „Bleib bei mir, bleib hier. Wir beide, wir fliegen gemeinsam nach Venedig. Nur wir zwei, okay?“ Während er das sagt, hält er Annettes Hand fest umschlossen in seiner. Doch Annettes Kräfte schwinden zusehends. Immer wieder fallen ihr die Augen zu, sie hat Mühe, sich wach zu halten und Ingos Worte zu verstehen.„Ingo, mir ist kalt“, bringt Annette mit Mühe hervor. Ingo nimmt sie in die Arme und hält sie fest an sich gedrückt. Doch auch das hilft Annette nicht für lange Zeit. Sie beginnt, nach Luft zu schnappen, das Atmen fällt ihr schwer. Vor ihrem geistigen Auge ziehen die schönsten Momente mit Ingo, dem Mann, den sie über alles geliebt hat, an ihr vorbei. Doch plötzlich sieht Annette noch jemand anders. Es ist Roman, ihr gemeinsamer Freund, der vor einigen Monaten verstorben ist. „Roman“, stößt Annette mit schwacher Stimme aus. Und Ingo versteht …
Hatte Ingo bisher noch gehofft, dass Annette es schaffen wird, trifft ihn nun die schreckliche Erkenntnis, dass sie sterben wird. „Nein, nein, nein, nein“, sagt er immer wieder und schüttelt heftig den Kopf, Tränen laufen ihm über die Wangen. „Ingo, ich bin okay, wirklich“, flüstert Annette. „Roman ist da … Du bist so stark … Hör zu, du kannst noch so viel geben. Du musst der sein, der immer da ist.“ Ingo versteht, was Annette zu ihm sagt. Sie ist dabei, sich von ihm zu verabschieden. Doch er will das nicht hören und schüttelt immer weiter weinend den Kopf. „Nein, nein, nein!“ „Versprich es“, bittet Annette ihn mit letzter Kraft. Ingo erkennt, dass es keinen Sinn macht, sich gegen das Unvermeidliche zu wehren. „Ich versprech’s dir“, sagt er unter Tränen immer wieder zu Annette. „Was ist, wenn da oben keiner Gitarre spielt?“, ist die letzte Frage, die Annette ihm mit schwacher Stimme stellen kann. „Meine Gitarre wirst du immer hören - immer“, antwortet Ingo weinend. Und das sind die letzten Worte, die Annette von ihm gehört hat. Sie schließt ihre Augen und schläft in Ingos Armen für immer ein …







