TV HIGHLIGHT
Wir retten Ihren Urlaub
AB 19.06. | 21:15
Wir retten Ihren Urlaub
TV-PROGRAMM
DI MI HEUTE FR SA SO MO JETZTAlles was zählt
Presenter

Zitate aus Wulffs Rede

03.10.10
"Gleiche Chancen für Schulze und Yilmaz"
Foto: dpa bildfunk

"Gleiche Chancen für Schulze und Yilmaz"

Zentrale Aussagen von Bundespräsident Christian Wulff in seiner Rede zu 20 Jahren Deutsche Einheit am Sonntag in Bremen:

"Wer sich zur Elite zählt, zu den Verantwortungs- und Entscheidungsträgern, und sich seinerseits in eine eigene abgehobene Parallelwelt verabschiedet ­ auch der wendet sich von dieser Gesellschaft ab. Leider haben wir genau dieses in der Finanzkrise erlebt. Niemand sollte vergessen, was er auch dem Zufall seiner Geburt und unserem Land zu verdanken hat ­ und er sollte es als seine Pflicht begreifen, unserem Gemeinwesen etwas zurückzugeben."

"Ein freiheitliches Land wie unseres lebt von Vielfalt, es lebt von unterschiedlichen Lebensentwürfen, es lebt von Aufgeschlossenheit für neue Ideen, sonst kann es nicht bestehen. Zu viel Gleichheit erstickt die eigene Anstrengung und ist nur um den Preis der Unfreiheit zu haben."

"Wir sind ein Volk! Dieser Ruf der Einheit muss heute eine Einladung sein an alle, die hier leben. Eine Einladung, die nicht gegründet ist auf Beliebigkeit, sondern auf Werten, die unser Land stark gemacht haben."

"Wenn mir deutsche Musliminnen und Muslime schreiben "Sie sind unser Präsident" ­ dann antworte ich aus vollem Herzen: Ja, natürlich bin ich Ihr Präsident! Mit der gleichen Leidenschaft und Überzeugung, mit der ich der Präsident aller Menschen bin, die hier in Deutschland leben."

"Wir sind Deutschland. Ja: Wir sind ein Volk. Und weil diese Menschen uns mit diesen ausländischen Wurzeln wichtig sind, will ich nicht, dass sie verletzt werden in durchaus notwendigen Debatten. Legendenbildungen, Zementierung von Vorurteilen und Ausgrenzungen dürfen wir nicht zulassen. Das ist in unserem eigenen nationalen Interesse."

"Die Zukunft ­ davon bin ich felsenfest überzeugt, gehört den Nationen, die offen sind für kulturelle Vielfalt, für neue Ideen und für die Auseinandersetzung mit Fremden und Fremdem."

"Wir sind weiter, als es die derzeitige Debatte vermuten lässt: Es ist Konsens, dass man Deutsch lernen muss, wenn man hier lebt. Es ist Konsens, dass in Deutschland deutsches Recht und Gesetz zu gelten haben. Für alle ­ wir sind ein Volk."

"Wir brauchen mehr Unternehmen, die sagen: Wir geben den vielen, die es sich verdient haben, eine Chance ­ egal ob er oder sie nun Schulze oder Yilmaz heißt, Kinder hat oder nicht, als zu jung oder zu alt gilt."

"Die erfolgreichste Art, die ich bisher erlebt habe, den Zusammenhalt zu stärken, ist, anderen zu vertrauen und ihnen etwas zuzutrauen."

"Die immer zahlreicheren Älteren bringen viel Gutes ein. Viele wollen über die Altersgrenzen hinaus in ihrem Beruf arbeiten, aber mit etwas weniger Stunden. Das müssen wir möglich machen. Andere engagieren sich ehrenamtlich, bringen ihr Wissen und ihre Erfahrung ein ­ warum nicht auch in einem freiwilligen sozialen Jahr für Ältere?"

"Wir sind heute umgeben von Freunden. Welch ein großes Glück ­ für unser Land und für die Menschen."

"Mit der Europäischen Union haben wir ein wunderbares Modell dafür geschaffen, wie Kooperation gelingen kann. In Vielfalt geeint ist zu Recht das europäische Motto, nach dem wir eine beispiellose Integration von Nationalstaaten geschaffen haben. (...) Es gibt viel Kritik an Europa. Aber ich werde nicht aufhören (...), mich für Europa einzusetzen."

Merkel verteidigt Wulff
Rede des Bundespräsidenten spaltet Union
Merkel verteidigt Wulff  
Hier abstimmen
Teilen Sie die Ansicht des Bundespräsidenten?
Hier abstimmen  
Meinen Leuten bei wer-kennt-wen.de empfehlen