Zahl der Einbrüche steigt rasant an
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Deutschland ist das Paradies für Einbrecher
In Deutschland schlagen immer häufiger Einbrecher zu: Bundesweit ist die Zahl der Wohnungseinbrüche im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 123.000 gestiegen. Das steht laut Tageszeitung 'Die Welt' in der Polizeilichen Kriminalstatistik, die Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) am Freitag vorstellen wird.Insgesamt sei die Zahl der registrierten Straftaten gesunken. Doch erschreckend ist die bundesweite Aufklärungsquote der Einbruchsdelikte. Noch nicht einmal jeder sechste Dieb würde geschnappt werden. Dies berichtete 'Die Welt’ unter Berufung auf die Polizeiliche Kriminalstatistik.
Vor allem jetzt im Sommer, wenn Fenster oder Türen offen stehen, haben die Diebe es wieder leicht. Die Bewohner aus ländlichen Gegenden fühlen sich noch verhältnismäßig sicher: "Nee, wir wohnen in einem kleinen Dorf. Jeder kennt sich. Bis jetzt passiert gar nichts!" Die Statistik gibt ihnen Recht: geklaut wird vor allem in den Großstädten.
Bremen und Nordrhein-Westfalen verzeichnen die meisten Einbrüche
Die meisten Einbrüche gibt es nach der polizeilichen Statistik zufolge mit 44.769 im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es liegt mit einem Anstieg von 8,9 Prozent über dem Schnitt. Prozentual gesehen verzeichnet Sachsen mit 21,2 Prozent den höchsten Zuwachs. "Den absoluten Schwerpunkt bildet die Stadt Leipzig. Fast die Hälfte aller in Sachsen registrierten Wohnungseinbrüche wurden dort verübt“, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) der 'Welt’. Daneben gibt es die höchsten Zuwachsraten in Hessen (16,3 Prozent), Schleswig-Holstein (13,7 Prozent) und Brandenburg (11,7 Prozent).
Gemessen an der Einwohnerzahl liegt aber Bremen mit 2.877 Einbrüchen unter den 16 Bundesländern auf dem unrühmlichen Spitzenplatz, obwohl es mit 15,4 Prozent den höchsten Rückgang aufweist. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) empfahl daher den Bürgern, Wertgegenstände mit "künstlicher DNA“, einer Markierungsflüssigkeit, zu schützen. "Wenn Bürger das auch nach außen kenntlich machen, gehen die Einbrüche spürbar zurück“, sagte er dem Blatt.
Die einfachste Möglichkeit sich vor Dieben zu schützen ist Türen und Fenster nicht unbeobachtet geöffnet zu lassen. Denn den entstandenen Schaden bei einem Einbruch deckt zwar in vielen Fällen die Hausratversicherung ab. Doch "habe ich die Türe nicht geschlossen oder die Fenster nicht verriegelt, verliere im schlimmsten Fall meinen vollständigen Versicherungsschutz“, erklärte Dr. Christian Kotz, Fachanwalt für Versicherungsrecht.
Die meisten Einbrüche gibt es nach der polizeilichen Statistik zufolge mit 44.769 im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen. Es liegt mit einem Anstieg von 8,9 Prozent über dem Schnitt. Prozentual gesehen verzeichnet Sachsen mit 21,2 Prozent den höchsten Zuwachs. "Den absoluten Schwerpunkt bildet die Stadt Leipzig. Fast die Hälfte aller in Sachsen registrierten Wohnungseinbrüche wurden dort verübt“, sagte Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) der 'Welt’. Daneben gibt es die höchsten Zuwachsraten in Hessen (16,3 Prozent), Schleswig-Holstein (13,7 Prozent) und Brandenburg (11,7 Prozent).
Gemessen an der Einwohnerzahl liegt aber Bremen mit 2.877 Einbrüchen unter den 16 Bundesländern auf dem unrühmlichen Spitzenplatz, obwohl es mit 15,4 Prozent den höchsten Rückgang aufweist. Bremens Innensenator Ulrich Mäurer (SPD) empfahl daher den Bürgern, Wertgegenstände mit "künstlicher DNA“, einer Markierungsflüssigkeit, zu schützen. "Wenn Bürger das auch nach außen kenntlich machen, gehen die Einbrüche spürbar zurück“, sagte er dem Blatt.
Die einfachste Möglichkeit sich vor Dieben zu schützen ist Türen und Fenster nicht unbeobachtet geöffnet zu lassen. Denn den entstandenen Schaden bei einem Einbruch deckt zwar in vielen Fällen die Hausratversicherung ab. Doch "habe ich die Türe nicht geschlossen oder die Fenster nicht verriegelt, verliere im schlimmsten Fall meinen vollständigen Versicherungsschutz“, erklärte Dr. Christian Kotz, Fachanwalt für Versicherungsrecht.
















