Wetterwechsel von Sonne auf Schnee
09.10.11
Der Wetterwechsel schlägt vielen Menschen aufs Gemüt: Nach einer forsa-Umfrage ist etwa jeder Fünfte im Herbst und Winter in schlechterer Stimmung als sonst.Foto: Fotolia Deutschland
Ja, ist denn jetzt schon Winter?
Fünf Zentimeter Neuschnee auf dem Fichtelberg, Winterlandschaft auf dem Brocken, Schnee auf der Wasserkuppe - da ist er also, der Wetterwechsel von Sonne auf Schnee. Und damit war’s das dann wohl endgültig mit dem goldenen Spätsommer. Statt Herbst gehen wir anscheinend direkt in den Winter über.
Schuld daran hat die aus Nordwesten ankommende polare Luft, die für wechselhaftes, windiges und auch kühles Wetter sorgt. Dadurch sinken die Temperaturen um fast zwanzig Grad und erreichen nur noch ungemütliche fünf bis zehn Grad. Und während beispielsweise in München am Donnerstag noch sommerlich 23 Grad und strahlender Sonnenschein herrschten, frieren die Menschen in München nun bei etwas über sieben Grad.
Nach einem heftigen Hagelschauer hatte ein 54-jähriger Fahrer eines Kleintransporters auf der A44 zwischen Marsberg und Lichtenau die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Ein nachfolgender Autofahrer kam an gleicher Stelle ebenfalls ins Rutschen und rammte den Kleintransporter. Vier Menschen wurden dabei verletzt.
Auch in der Schweiz macht sich der Wetterwechsel deutlich bemerkbar:
Nach dem Wintereinbruch in den Bergen sind viele Hauptpässe in der Schweiz gesperrt. Das wirkte sich auch auf den Verkehr am Gotthardtunnel aus, nachdem der Gotthardpass als Route ausfiel, bildete sich ein elf Kilometer langer Stau in Richtung Süden.
Schuld daran hat die aus Nordwesten ankommende polare Luft, die für wechselhaftes, windiges und auch kühles Wetter sorgt. Dadurch sinken die Temperaturen um fast zwanzig Grad und erreichen nur noch ungemütliche fünf bis zehn Grad. Und während beispielsweise in München am Donnerstag noch sommerlich 23 Grad und strahlender Sonnenschein herrschten, frieren die Menschen in München nun bei etwas über sieben Grad.
Nach einem heftigen Hagelschauer hatte ein 54-jähriger Fahrer eines Kleintransporters auf der A44 zwischen Marsberg und Lichtenau die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren. Ein nachfolgender Autofahrer kam an gleicher Stelle ebenfalls ins Rutschen und rammte den Kleintransporter. Vier Menschen wurden dabei verletzt.
Auch in der Schweiz macht sich der Wetterwechsel deutlich bemerkbar:
Nach dem Wintereinbruch in den Bergen sind viele Hauptpässe in der Schweiz gesperrt. Das wirkte sich auch auf den Verkehr am Gotthardtunnel aus, nachdem der Gotthardpass als Route ausfiel, bildete sich ein elf Kilometer langer Stau in Richtung Süden.
Jeder Fünfte hat Herbst-Winter-Stimmungstief
Gerade bei solchem Wetter macht sich immer häufiger schlechte Stimmung breit: Regen, Wind und Schnee schlagen vielen Menschen aufs Gemüt: Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa ist etwa jeder Fünfte im Herbst und Winter schlechterer Stimmung als sonst.Bei 17 Prozent der rund 1.000 Befragten wirke sich das Wetter nur dann negativ auf die Gemütslage aus, wenn sie ohnehin gestresst sind. Jeder Zweite sei dagegen der Meinung, die Stimmung sei generell wetterunabhängig.
Der Umfrage zufolge sind Frauen wetterfühliger als Männer. Mehr als jede Vierte (26 Prozent) fühle sich an den kurzen Tagen weniger wohl, bei den Männern gehe es nur 18 Prozent ähnlich. Es gebe auch regionale Unterschiede. Die Norddeutschen fühlten sich im Winter besonders wohl. 14 Prozent genießen nach der Umfrage das nass-kühle Wetter sogar. In Bayern geben das hingegen nur ein Prozent an. Auch im Nordosten könnten sich nur zwei Prozent der Befragten mit kalten Temperaturen anfreunden.
















