Vater tötet Tochter und sprengt sich in die Luft
03.09.10

Foto: dpa bildfunk
Einjähriger Sohn überlebt schwer verletzt
Bei einem Familiendrama in der Nähe von Kassel hat ein Vater seine vierjährige Tochter ermordet und sich selbst umgebracht. Seinem ein Jahr alten Sohn fügte er lebensgefährliche Verletzungen zu. Laut Obduktion ist das Mädchen gewaltsam ertränkt worden. Die Ermittler vermuten, dass der 52 Jahre alte Mann vor seinem Selbstmord versucht hat, seine beiden Kinder in dem nahen Fluss Diemel zu ertränken. Der Einjährige überlebte schwer unterkühlt, Ärzte kämpfen weiterhin um das Leben des kleinen Jungen.
Die zwei Leichen und der Junge waren am Donnerstagmorgen an einem geteerten Feldweg bei Trendelburg-Eberschütz in einem gesprengten Auto entdeckt worden. Wie die Ermittler rekonstruierten, hatte der Mann die Kinder aus dem Fluss geholt, sie in den Kofferraum gelegt und anschließend gegen 1.00 Uhr einen Sprengsatz gezündet. Der Vater saß tot am Steuer des zerstörten Kombis.
Die Detonation war so heftig, dass sie die Windschutzscheibe und Seitenscheiben des Autos zerstörte. Aus Sicherheitsgründen untersuchten Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) das Fahrzeug.
Im Wagen hat der Mann mehrere Abschiedsbriefe hinterlassen, in denen er die Trennung von seiner Frau, der Mutter der beiden Kinder, als Motiv nannte. Die 26-Jährige wohnt in Homberg/Efze, etwa 80 Kilometer vom Fundort des Wagens entfernt. Am Tattag nahm der Mann sein Besuchsrecht wahr, hatte die Kinder aber nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgebracht.
Die zwei Leichen und der Junge waren am Donnerstagmorgen an einem geteerten Feldweg bei Trendelburg-Eberschütz in einem gesprengten Auto entdeckt worden. Wie die Ermittler rekonstruierten, hatte der Mann die Kinder aus dem Fluss geholt, sie in den Kofferraum gelegt und anschließend gegen 1.00 Uhr einen Sprengsatz gezündet. Der Vater saß tot am Steuer des zerstörten Kombis.
Die Detonation war so heftig, dass sie die Windschutzscheibe und Seitenscheiben des Autos zerstörte. Aus Sicherheitsgründen untersuchten Sprengstoffspezialisten des Landeskriminalamtes (LKA) das Fahrzeug.
Im Wagen hat der Mann mehrere Abschiedsbriefe hinterlassen, in denen er die Trennung von seiner Frau, der Mutter der beiden Kinder, als Motiv nannte. Die 26-Jährige wohnt in Homberg/Efze, etwa 80 Kilometer vom Fundort des Wagens entfernt. Am Tattag nahm der Mann sein Besuchsrecht wahr, hatte die Kinder aber nicht zum vereinbarten Zeitpunkt zurückgebracht.
















