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US-Ärzte: Hillary Clinton wird nach Blutgerinnsel vollständig genesen

01.01.13 10:39
Hillary Clinton Blutgerinnsel KrankenhausDie amerikanische Außenministerin wird wieder ganz gesund werden, sagen ihre Ärzte.
Foto: Reuters

Kein Schlaganfall oder neurologische Schäden

US-Außenministerin Hillary Clinton wird ihren Ärzten zufolge nach der Behandlung eines Blutgerinnsels zwischen Gehirn und Schädeldecke vollständig genesen. Die Ministerin habe weder einen Schlaganfall noch neurologische Schäden erlitten, erklärten sie. Das Gerinnsel liege hinter ihrem rechten Ohr und werde mit Blutverdünnungsmitteln behandelt. Sie werde aus dem Krankenhaus entlassen, sobald die richtige Dosis gefunden sei. Die 65-Jährige sei guter Laune und in ständigem Kontakt mit Ärzten, Familie und Mitarbeiter.

Die Außenministerin hatte vor einigen Wochen infolge einer Magen-Darm-Erkrankung einen Schwindelanfall und war gestürzt. Dabei hatte sie nach offiziellen Angaben die Gehirnerschütterung erlitten, die erst Tage später festgestellt worden war. Das Blutgerinnsel war bei einer Folgeuntersuchung diagnostiziert worden. Es ist die Folge der Gehirnerschütterung.

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Blutgerinnsel 1998 war ihr "schlimmster Schreck"

Clinton ist schon seit dem 7. Dezember nicht mehr öffentlich aufgetreten. Eine Auslandsreise sowie eine Befragung im Kongress musste sie absagen. Die ehemalige First Lady hatte bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, dass sie nicht für eine zweite Amtsperiode zur Verfügung stehe. Der wiedergewählte Präsident Barack Obama hat zwischenzeitlich den demokratischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry für das Amt nominiert. Er muss noch vom Kongress bestätigt werden. Bis dahin wollte Clinton nach eigener Aussage weiterarbeiten.

Die demokratische Politikerin wird als mögliche Kandidatin für die nächste Präsidentschaftswahl 2016 gehandelt. Sie selbst hat solche Ambitionen aber wiederholt dementiert. Nach einer neuen Umfrage von CNN/ORC International poll würden 85 Prozent der Demokraten eine Kandidatur der Frau von Ex-Präsident Bill Clinton unterstützen.

Die Politikerin litt schon einmal unter einer Thrombose. Bereits 1998 sei ein Blutgerinnsel bei ihr festgestellt worden, sagte sie 2007 in einem Interview der 'New York Daily News'. Das sei ihr bis dato schlimmster Schreck in Sachen Gesundheit gewesen. "Ich war gerade im Wahlkampf für (den New Yorker Senator) Chuck Schumer, als mein Fuß zu schmerzen begann und ich ein Problem hatte, meinen Schuh anzuziehen." Schließlich sei sie auf Anraten eines Arztes ins Krankenhaus gegangen. Dort habe man dann das Gerinnsel entdeckt. "Ich hatte Glück. Wir konnten es vollständig auflösen, und es gab keine weiteren Konsequenzen."