Unglück auf Flugschau: Ein Toter
07.09.10
Nach dem Flugschau-Unglück in Bayern dauern die Ermittlungen an.Foto: dpa bildfunk
Doppeldecker bricht beim Start aus
Nach dem tödlichen Unglück bei einer Flugschau in Bayern ist weiter unklar, warum das historische Flugzeug beim Start von der Bahn abkam und ins Publikum raste. Experten der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung haben den Doppeldecker auf technische Mängel untersucht. Ergebnisse lägen noch nicht vor, sagte ein Sprecher der Behörde. Außerdem würden das Verhalten des Piloten, der Ablauf der Veranstaltung und die behördlichen Genehmigungen überprüft. Mittlerweile wurde die Maschine abtransportiert.
Der Pilot steht unter Schock
Der Doppeldecker - ein Oldtimer vom Typ 'Tiger Moth' – war auf einem Segelflugplatz in Schnaittach-Lillinghof beim Start zu einem Formationsflug nach rechts ausgebrochen und in die Zuschauermenge gerast. Dabei waren eine 46-jährige Frau getötet sowie fünf Menschen schwer und 33 leicht verletzt worden.Die Kriminalpolizei befragte unterdessen die Verletzten als Zeugen. "Bislang haben wir noch keine neuen Erkenntnisse", erklärte eine Sprecherin. Nach Angaben des Luftamtes Nordbayern haben sich die Veranstalter an alle Auflagen gehalten. So mussten die Zuschauer 50 Meter Abstand zu der Startbahn einhalten.
Der als sehr erfahren geltende Pilot aus dem hessischen Gelnhausen erlitt bei dem Unglück einen Schock. Nach Angaben der Polizei hat er bislang keine Aussage gemacht.
















