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Trotz Angst vor Taliban-Racheakten nur wenige Visa für Bundeswehr-Helfer

03.06.12
Afghanistan, Bundeswehr, Visa, Taliban, Angst, DeutschlandDer Übersetzer Barjalai Hoschmand arbeitete mehrere Jahre für die Bundeswehr. Der Abzug der Truppen könnte sein Leben kosten.
Foto: dpa bildfunk

Erst prüfen, dann retten

Die Bundesregierung will laut `Spiegel` möglichst wenig afghanische Bundeswehr-Helfer nach Ende des Kampfeinsatzes nach Deutschland holen. Obwohl die Ortskräfte Racheakte der Taliban fürchten, will die Regierung erst prüfen, “in welchen Fällen eine Gefährdung überhaupt vorliegen könnte“. Das Magazin beruft sich auf eine Regierungsantwort gegenüber den Grünen, wonach man erst nach der Prüfung “situationsangemessen“ über Lösungen für die Ortskräfte nachdenken könne. Grundsätzlich sei jedoch beabsichtigt, die Betroffenen “in ein neues Beschäftigungsverhältnis in Afghanistan zu überführen“.

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Helfer müssen um Hilfe bangen

Nachdem hunderte Helfer die internationalen Truppen über Jahre unterstützt haben, müssen sie selbst um Hilfe bangen. Besonders die 500 Dolmetscher fürchten laut `Spiegel` Racheakte der Taliban. Die Unterstützung der westlichen Truppen könnte aber auch für Putzkräfte, Handwerker und Tagelöhner ein Nachspiel haben. Es ist ungewiss, ob diese nach dem Ende des Nato-Kampfeinsatzes in Afghanistan ausharren müssen oder nach Deutschland dürfen.

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