Troisdorf: Bengalos im Festzelt - 25 Verletzte
18.05.12
Besucher hatten in dem Festzelt in Troisdorf bengalische Feuer gezündet. Mehr als 25 Menschen wurden verletzt, acht davon schwer. Foto: dpa bildfunk
Dummjungen-Streich mit Folgen
Ein Dummjungen-Streich endete im rheinischen Troisdorf fast in einer Katastrophe: Bei einem Maifest in einem Festzelt entzündeten junge Leute bengalische Feuer. Dabei wurden 25 Menschen verletzt, acht von ihnen schwer.
"Das sollte wohl als Joke gedacht sein", sagte die Polizei in Siegburg. Die Täter hätten die drei bengalischen Feuer und eine Rauchbombe nicht im Streit gezündet. "Die haben einfach nicht mit der Tragweite ihrer Handlung gerechnet", so der Polizist.
"Das sollte wohl als Joke gedacht sein", sagte die Polizei in Siegburg. Die Täter hätten die drei bengalischen Feuer und eine Rauchbombe nicht im Streit gezündet. "Die haben einfach nicht mit der Tragweite ihrer Handlung gerechnet", so der Polizist.
Strafverfahren gegen 22-Jährigen
Einer der Täter war rasch ermittelt. Den 22-Jährigen erwartet laut Polizei ein Strafverfahren wegen gefährlicher Körperverletzung. Gegen weitere Tatverdächtige liefen die Ermittlungen noch.Die genaue Zahl der Verletzten blieb zunächst unbekannt. "Viele Besucher verließen fluchtartig das Zelt", so die Polizei. Es sei nicht bekannt, ob und wie viele weitere Verletzte sich wegen Rauchgasvergiftungen ärztlich behandeln ließen.
Bengalische Feuer sind Rauchfackeln, die unter Beimischung metallischer Stoffe farbigen Rauch erzeugen. Das Zünden Bengalischer Rauchfackeln ist beispielsweise in deutschen Fußballstadien verboten.
















