Tödliche Prügelattacke am Berliner Alexanderplatz: Polizei nimmt 19-Jährigen fest
23.10.12
Jeden Tag werden an dem Tatort auf dem Berliner Alexanderplatz neue Blumen aufgestellt.Foto: dpa bildfunk
Noch sechs Täter auf der Flucht
Nach der Festnahme eines 19-jährigen Verdächtigen für die tödliche Prügelattacke am Berliner Alexanderplatz hat die Polizei die Vernehmung des Mannes fortgesetzt. Ob Osman K. dem Haftrichter noch am Mittwoch vorgeführt wird, konnte ein Polizeisprecher nicht sagen.
Weder Staatsanwalt noch Polizei konnten Auskunft darüber geben, wann es weitere Auskünfte zum Ermittlungsstand gibt. Unklar ist bislang, ob Osman K. sich zur Tat geäußert hat. Medienberichten zufolge soll die Polizei hoffen, über ihn seine Komplizen zu fassen, die sich teilweise bereits ins Ausland abgesetzt haben sollen. Die Ermittler selbst bestätigten nicht, dass ihnen die Namen weiterer Verdächtiger bekannt seien.
Jonny K. wurde auf dem Berliner Alexanderplatz von sieben Männern mit Fußtritten so schwer misshandelt, dass er später im Krankenhaus an einer Hirnblutung starb. Der 20-Jährige hatte einem völlig betrunkenen Freund helfen wollen, als er unvermittelt von der Gruppe angegriffen wurde.
Zielfahnder hatten Osman K. im Stadtteil Wedding festgenommen, sagte eine Polizeisprecherin. Nach rund 40 eingegangenen Hinweisen konnte die Polizei erstmals einen Fahndungserfolg verbuchen. Wie sie auf die Spur des Verdächtigen gekommen ist, dazu machte die Sprecherin keine Angaben. Medienberichten zufolge soll ein Zeuge den Namen eines Täters genannt haben.
Es war vermutet worden, dass die Täter am Alexanderplatz aus einer nahe gelegenen Bar gekommen waren. Dort hatten in der Tatnacht bis zu 700 Menschen auf Einladung eines Künstlers gefeiert.
Die Staatsanwaltschaft hatte 15.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter ausgesetzt. Sie ermittelt gegen insgesamt sieben Männer wegen Mordes. Von dem Überfall gibt es keine Videoaufnahmen.
Weder Staatsanwalt noch Polizei konnten Auskunft darüber geben, wann es weitere Auskünfte zum Ermittlungsstand gibt. Unklar ist bislang, ob Osman K. sich zur Tat geäußert hat. Medienberichten zufolge soll die Polizei hoffen, über ihn seine Komplizen zu fassen, die sich teilweise bereits ins Ausland abgesetzt haben sollen. Die Ermittler selbst bestätigten nicht, dass ihnen die Namen weiterer Verdächtiger bekannt seien.
Jonny K. wurde auf dem Berliner Alexanderplatz von sieben Männern mit Fußtritten so schwer misshandelt, dass er später im Krankenhaus an einer Hirnblutung starb. Der 20-Jährige hatte einem völlig betrunkenen Freund helfen wollen, als er unvermittelt von der Gruppe angegriffen wurde.
Zielfahnder hatten Osman K. im Stadtteil Wedding festgenommen, sagte eine Polizeisprecherin. Nach rund 40 eingegangenen Hinweisen konnte die Polizei erstmals einen Fahndungserfolg verbuchen. Wie sie auf die Spur des Verdächtigen gekommen ist, dazu machte die Sprecherin keine Angaben. Medienberichten zufolge soll ein Zeuge den Namen eines Täters genannt haben.
Es war vermutet worden, dass die Täter am Alexanderplatz aus einer nahe gelegenen Bar gekommen waren. Dort hatten in der Tatnacht bis zu 700 Menschen auf Einladung eines Künstlers gefeiert.
Die Staatsanwaltschaft hatte 15.000 Euro Belohnung für Hinweise zur Ergreifung der Täter ausgesetzt. Sie ermittelt gegen insgesamt sieben Männer wegen Mordes. Von dem Überfall gibt es keine Videoaufnahmen.
Öffentliche Trauerfeier für Jonny am Sonntag geplant
Die brutale Attacke hatte eine neue Debatte über Gewalt in der Hauptstadt und die Sicherheit an öffentlichen Plätzen ausgelöst. Bundespräsident Joachim Gauck, Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und Innensenator Frank Henkel (CDU) hatten sich wiederholt gegen jegliche Form von Gewalt ausgesprochen.Für das Opfer ist an diesem Sonntag eine öffentliche Trauerfeier geplant. Zunächst will sich die Familie von Jonny im engsten Kreis verabschieden, sagte eine Schwester dem 'Tagesspiegel'. Von 15.00 Uhr an sei auch die Öffentlichkeit in dem Haus der Begegnung in Westend zugelassen.
Bei der Gedenkfeier würden "Verwandte und Freunde etwas zu Jonny und seinem Leben erzählen", so die Schwester. Am Abend sei im Verwandtenkreis eine große Abschiedsfeier geplant. Die Leiche des 20-Jährigen soll später eingeäschert werden.
















