Telefonbetrug nimmt drastisch zu
03.08.10
MotivbildFoto: dpa bildfunk
Die Zahl betrügerischer Telefonanrufe nimmt drastisch zu. Dies gehe aus einem Bericht der Aufsichtsbehörde für die Telefonbranche hervor, bei der immer mehr geschädigte Bürger Anzeige erstatteten, berichtet die 'Süddeutsche Zeitung'.
Polizei und Justiz greifen dem Bericht zufolge nur selten durch. Selbst bei großen Betrugsfällen finde "faktisch keine Strafverfolgung statt". Weiter rüge die Bundesnetzagentur, dass die Justiz nicht konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgehe und stattdessen viele Ermittlungsverfahren "sanktionslos“ eingestellt würden. Dies sei eine "untragbare Situation".
Wegen unlauterer Geschäftspraktiken am Telefon wird die Aufsichtsbehörde laut dem Bericht inzwischen von einer "Anzeigenflut“ empörter Bürger überschwemmt. Von Januar bis April 2010 gingen in Bonn demnach mehr als 66.000 Beschwerden ein. In den ersten vier Monaten des Vorjahres seien es nur 14.000 Eingaben gewesen.
Polizei und Justiz greifen dem Bericht zufolge nur selten durch. Selbst bei großen Betrugsfällen finde "faktisch keine Strafverfolgung statt". Weiter rüge die Bundesnetzagentur, dass die Justiz nicht konsequent gegen mutmaßliche Betrüger vorgehe und stattdessen viele Ermittlungsverfahren "sanktionslos“ eingestellt würden. Dies sei eine "untragbare Situation".
Wegen unlauterer Geschäftspraktiken am Telefon wird die Aufsichtsbehörde laut dem Bericht inzwischen von einer "Anzeigenflut“ empörter Bürger überschwemmt. Von Januar bis April 2010 gingen in Bonn demnach mehr als 66.000 Beschwerden ein. In den ersten vier Monaten des Vorjahres seien es nur 14.000 Eingaben gewesen.
















