Schweres Schicksal: Dement und hilflos
14.06.12
Alzheimer ist keine Senioren-Krankheit. Die ersten Symptome können schon in jungen Jahren auftreten.Foto: dpa bildfunk
Gunther Sachs hat sich das Leben genommen, um diesem Schicksal zu entkommen. Rudi Assauer ist mit seiner Krankheit an die Öffentlichkeit gegangen: Demenz. Alzheimer ist ihre häufigste Form. Eine Krankheit bei der der Patient nach und nach alles vergisst und verlernt. So wie Brigit Weber aus der Nähe von Leipzig. Sie ist erst 52 Jahre alt und dement. Ihre Familie kümmert sich um sie, denn eine Pflegestufe, Hilfe von außen, bekommt sie nicht.
Anja Greinert ist verzweifelt: Seit knapp zwei Jahren hat ihre Mutter nun die Krankheit. Birgit Weber braucht Betreuung und Hilfe, aber damit werden sie und ihre Angehörigen allein gelassen: Sie hat Pflegestufe null.
Birgit Weber weiß, dass sie krank ist. Sie merkt, dass ihr immer mehr Teile in dem Puzzle ihres Lebens fehlen. In einigen Situationen kann sie ihre Demenz noch sehr gut überspielen. Darin sind die meisten Demenzkranken wahre Künstler. Erstaunlich klar und gut kann sich auch Birgit Weber noch mit anderen unterhalten. Bei den typischen Demenz-Tests wird das Ausmaß der Krankheit jedoch sofort deutlich.
Anja Greinert ist verzweifelt: Seit knapp zwei Jahren hat ihre Mutter nun die Krankheit. Birgit Weber braucht Betreuung und Hilfe, aber damit werden sie und ihre Angehörigen allein gelassen: Sie hat Pflegestufe null.
Birgit Weber weiß, dass sie krank ist. Sie merkt, dass ihr immer mehr Teile in dem Puzzle ihres Lebens fehlen. In einigen Situationen kann sie ihre Demenz noch sehr gut überspielen. Darin sind die meisten Demenzkranken wahre Künstler. Erstaunlich klar und gut kann sich auch Birgit Weber noch mit anderen unterhalten. Bei den typischen Demenz-Tests wird das Ausmaß der Krankheit jedoch sofort deutlich.
Diese Frau kann unmöglich ohne Pflege und Unterstützung ihren Alltag meistern – doch wie soll das gehen, wenn die Krankenkasse nicht zahlt? Ein Problem, das viele Demenzkranke und Ihre Angehörigen haben. Denn oft sind die Patienten körperlich noch einigermaßen fit, aber trotzdem absolut nicht in der Lage, allein zu sein oder gar allein den Alltag zu schaffen. Es ist der Geist, der sich langsam aus diesem Körper verabschiedet.
Birgit Weber ist leider kein Einzelfall - sondern nur eine von vielen Demenzkranken, die durch das Raster der Krankenkassen fällt.
















