Schwere Gasexplosion bei San Francisco
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Vier Tote und 53 Verletzte
Das Feuer ist gelöscht, aber die Suche nach möglichen Opfern dauert an: Nach der verheerenden Gasexplosion im kalifornischen San Bruno bei San Francisco konnte das Flammenmeer gänzlich eingedämmt werden. Mit Spürhunden durchkämmten Suchtrupps die abgebrannten Häuserruinen. Nach Angaben der Behörden hat die Brandkatastrophe vier Menschenleben gefordert.Unter den Opfern sind eine 44-jährige Frau und ihre 13 Jahre alte Tochter sowie eine 20 Jahre alte Frau. Die Identifizierung des vierten Opfers dauerte noch an. Vermutlich handelt es sich um eine 81-jährige Frau, die von ihrer Familie als vermisst gemeldet worden war. Mehr als 50 Bewohner von San Bruno wurden verletzt, als eine Feuerwalze am Donnerstagabend ein Wohnviertel zerstörte. Dabei brannten 38 Häuser komplett ab.
Einen Tag nach der Explosion waren einige der Brandruinen zum Betreten und Durchsuchen noch zu heiß. Feuerwehrchef Dennis Haag hatte bei einem Rundgang die zerstörten Häuser gezählt. "Es war ein erschütternder Anblick. Einige Ecken sehen aus wie eine Mondlandschaft". Die Explosion riss einen zehn Meter breiten Krater in den Boden. Angeschmolzene Autos säumten den Straßenrand.
Die Ursache für das Unglück wird noch untersucht. Das Versorgungsrohr mit einem Durchmesser von rund 75 Zentimetern liegt etwa einen Meter tief unter der Oberfläche. Medienberichten zufolge hatten Anwohner schon Tage zuvor Gasgeruch wahrgenommen und den Behörden gemeldet.
















