Russen wollen Paul als Buchmacher
19.07.10

Foto: dpa bildfunk
Wird Paul der reichste Wasserbewohner der Welt?
Die wohl berühmteste Krake der Geschichte, das Orakel Paul aus Oberhausen, hat ein neues lukratives Jobangebot bekommen: Ein Wettanbieter aus Russland will den Oktopus jetzt als Buchmacher verpflichten und ihm ein monatliches Gehalt von 5.000 Dollar (rund 3.900 Euro) zahlen!
Eigentlich hatte Paul seine Orakeltätigkeit nach der Fußballweltmeisterschaft für beendet erklärt, um den Lebensabend mit einem Vorrat an Miesmuscheln in seinem Becken im 'Sea-Life'-Aquarium zu verbringen. Noch kurz nach der WM, die Paul mit 100 Prozent Trefferquote beendet hatte, hatte Oliver Walenciak, zuständig für die Meerestiere im Oberhausener Aquarium, angekündigt, Paul habe "den Rummel erstmal satt" - nun das neue Angebot aus Russland.
Oleg Zurawski, Miteigentümer des Unternehmens 'Bet League' sagte: "Er würde dann einer von unseren 120 Mitarbeitern sein. Unsere Spezialisten verdienen rund 3.000 Dollar im Monat. Daher würden wir Paul 5.000 zahlen." Außerdem wird eine "Ablösesumme“ von 100.000 Euro gehandelt.
Das Interesse des Wettanbieters ist nicht unbegründet. Immerhin hatte Paul während der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika bei allen Spielen der deutschen Mannschaft den richtigen Sieger vorhergesagt.
Eigentlich hatte Paul seine Orakeltätigkeit nach der Fußballweltmeisterschaft für beendet erklärt, um den Lebensabend mit einem Vorrat an Miesmuscheln in seinem Becken im 'Sea-Life'-Aquarium zu verbringen. Noch kurz nach der WM, die Paul mit 100 Prozent Trefferquote beendet hatte, hatte Oliver Walenciak, zuständig für die Meerestiere im Oberhausener Aquarium, angekündigt, Paul habe "den Rummel erstmal satt" - nun das neue Angebot aus Russland.
Oleg Zurawski, Miteigentümer des Unternehmens 'Bet League' sagte: "Er würde dann einer von unseren 120 Mitarbeitern sein. Unsere Spezialisten verdienen rund 3.000 Dollar im Monat. Daher würden wir Paul 5.000 zahlen." Außerdem wird eine "Ablösesumme“ von 100.000 Euro gehandelt.
Das Interesse des Wettanbieters ist nicht unbegründet. Immerhin hatte Paul während der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika bei allen Spielen der deutschen Mannschaft den richtigen Sieger vorhergesagt.
Zuvor hatte bereits ein italienischer Amateurklub die Fühler nach dem achtarmigen Weltstar ausgestreckt. US Zagarolo bot dem Sea Life 50.000 Euro, um Paul aus seinem "laufenden Vertrag" loszueisen. "Ich wüsste dann immer im Voraus, ob meine Mannschaft gewinnt oder nicht. Das würde mir Stress ersparen", sagte Klubpräsident Gianni Paglia der Gazzetta dello Sport.
Italienische Medien schlugen prompt vor, Paul in "Paolo" umzutaufen - zumal der Tintenfisch angeblich vor der Insel Elba gefangen wurde.















