Rostock: Rebecca (17) wurde gefesselt und missbraucht
18.10.12
Laut Polizeiangaben musste die 17-jährige Rebecca ein Martyrium durchleben.Haftbefehl gegen 28-Jährigen erlassen
Drei Tage lang hielt die Suche nach der vermissten 17-jährigen Rebecca die Rostocker Polizei in Atem. Am Dienstag wurde das Mädchen gefunden, sie war in einer Wohnung festgehalten worden. Jetzt gaben die Ermittler erste Details bekannt.
Demnach musste die junge Frau ein Martyrium durchleben. Rebecca wurde von einem mehrfach vorbestraften Gewalttäter entführt, gefesselt und mehrmals sexuell missbraucht. Der 28-jährige Mario B. soll sie in der Nacht zum Samstag zunächst angesprochen und dann mit einem Messer verletzt und in seine Wohnung verschleppt haben. Als er die 17-Jährige in der Wohnung kurz alleine ließ, konnte sie die Fesseln lösen und sich mit einem Sprung aus dem 1. Stock befreien. Es gelang ihr, einen Autofahrer anzuhalten, der sie der Polizei übergab.
Zu dem Vorwurf der Vergewaltigung habe sich der tatverdächtige Mario B. nicht geäußert. "Im Übrigen hat er eingeräumt, das Mädchen angegriffen und dazu veranlasst zu haben, sich in seine Wohnung zu begeben. Er hat auch eingeräumt, dass er das Mädchen dann in der Wohnung festgehalten hat", sagte Gärtner.
Er ist der Polizei seit vielen Jahren bekannt. Mario B. war mit Sexual- und Gewaltdelikten mehrfach aufgefallen und entsprechend vorbestraft. Er sei erst im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Vergewaltigung in drei Fällen vor, in Tateinheit mit Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt, es wurde Haftbefehl erlassen. Erst im August 2011 sei der Rostocker aus dem Gefängnis entlassen worden und habe seither unter Führungsaufsicht gestanden.
Demnach musste die junge Frau ein Martyrium durchleben. Rebecca wurde von einem mehrfach vorbestraften Gewalttäter entführt, gefesselt und mehrmals sexuell missbraucht. Der 28-jährige Mario B. soll sie in der Nacht zum Samstag zunächst angesprochen und dann mit einem Messer verletzt und in seine Wohnung verschleppt haben. Als er die 17-Jährige in der Wohnung kurz alleine ließ, konnte sie die Fesseln lösen und sich mit einem Sprung aus dem 1. Stock befreien. Es gelang ihr, einen Autofahrer anzuhalten, der sie der Polizei übergab.
Zu dem Vorwurf der Vergewaltigung habe sich der tatverdächtige Mario B. nicht geäußert. "Im Übrigen hat er eingeräumt, das Mädchen angegriffen und dazu veranlasst zu haben, sich in seine Wohnung zu begeben. Er hat auch eingeräumt, dass er das Mädchen dann in der Wohnung festgehalten hat", sagte Gärtner.
Er ist der Polizei seit vielen Jahren bekannt. Mario B. war mit Sexual- und Gewaltdelikten mehrfach aufgefallen und entsprechend vorbestraft. Er sei erst im vergangenen Jahr aus dem Gefängnis entlassen worden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Vergewaltigung in drei Fällen vor, in Tateinheit mit Körperverletzung und Freiheitsberaubung. Er wurde dem Haftrichter vorgeführt, es wurde Haftbefehl erlassen. Erst im August 2011 sei der Rostocker aus dem Gefängnis entlassen worden und habe seither unter Führungsaufsicht gestanden.
Erleichterung und Freude
Polizeipräsident Thomas Laum sprach von Erleichterung und Freude, dass Rebecca noch am Leben und nun bei ihrer Familie sei. "Allerdings fällt es mir schwer, von einem guten Ende zu sprechen", sagte er angesichts des Missbrauchs.Zu der Frage, warum nicht gleich nach dem Verschwinden Rebeccas auch der einschlägig bekannte Mario B. überprüft worden sei, sagte der Sprecher der Rostocker Polizei, Michael Ebert: Er sei überzeugt, dass die Polizei den mutmaßlichen Täter auch schnell im Rahmen der Fahndung selbst gefunden hätte. Er gehörte in die Gruppe der Männer, die überprüft worden wären.
Das Mädchen war nach dem Besuch einer Bar im Rostocker Stadthafen nicht nach Hause gekommen. Ein Großaufgebot der Polizei suchte von Sonntag an nach der Gymnasiastin, die als äußerst zuverlässig gilt. Die Beamten durchkämmten unter anderem eine Industriebrache östlich des Stadthafens. Auch Taucher und Feuerwehrleute waren im Einsatz. Angehörige und Freunde suchten mit Plakaten und über das Internet nach Hinweisen auf den Verbleib der Schülerin.

















