Quelle ist dicht - 'Static Kill' wird vorbereitet
21.07.10

Foto: dpa bildfunk
"Wir sind erfreut über den Fortschritt"
Das Öl-Bohrloch im Golf von Mexiko bleibt bis auf weiteres verschlossen. Die Regierung habe angeordnet, dass die provisorische Kappe die Quelle weiter verschließen solle, sagte der Einsatzleiter, Admiral Thad Allen. "Wir sind weiter erfreut über den Fortschritt", erklärte er. BP-Manager Kent Wells fügte hinzu, es gebe keine Hinweise, dass das Bohrloch dem steigenden Druck nicht standhalte.
Alles verlaufe gut, sagte Wells. "Jeder Tag, an dem der Test weiterläuft, gibt uns mehr Vertrauen." Es sei allerdings geboten, alle 24 Stunden neu zu entscheiden, ob die Kappe verschlossen bleibe. Hintergrund sind Bedenken, dass die kilometerlange Steigleitung im Meeresboden den Druck nicht aushält und sich das Öl einen anderen Weg an die Oberfläche sucht. Laut Allen sind bislang fünf kleinere Lecks rund um das Bohrloch entdeckt worden. "Wir glauben nicht, dass dadurch Konsequenzen zu befürchten sind", sagte er.
Wells kündigte in den "ein bis zwei Tagen" eine Entscheidung darüber an, wie die Ölquelle dauerhaft verschlossen werden soll. Bei der 'Static Kill' genannten Aktion wird schwerer Schlamm durch die Ventile des Abdeckzylinders gepumpt, der seit vergangenen Donnerstag das Bohrloch verschließt. Es wäre bereits das zwölfte technische Manöver an dem Leck in 1.500 Metern Meerestiefe - fast alle scheiterten.
Nach den Worten des BP-Managers bereite man die Aktion bereits vor. Ob ein Anlauf unternommen werde, müsse letzten Endes aber die Einsatzleitung der Regierung entscheiden.
Alles verlaufe gut, sagte Wells. "Jeder Tag, an dem der Test weiterläuft, gibt uns mehr Vertrauen." Es sei allerdings geboten, alle 24 Stunden neu zu entscheiden, ob die Kappe verschlossen bleibe. Hintergrund sind Bedenken, dass die kilometerlange Steigleitung im Meeresboden den Druck nicht aushält und sich das Öl einen anderen Weg an die Oberfläche sucht. Laut Allen sind bislang fünf kleinere Lecks rund um das Bohrloch entdeckt worden. "Wir glauben nicht, dass dadurch Konsequenzen zu befürchten sind", sagte er.
Wells kündigte in den "ein bis zwei Tagen" eine Entscheidung darüber an, wie die Ölquelle dauerhaft verschlossen werden soll. Bei der 'Static Kill' genannten Aktion wird schwerer Schlamm durch die Ventile des Abdeckzylinders gepumpt, der seit vergangenen Donnerstag das Bohrloch verschließt. Es wäre bereits das zwölfte technische Manöver an dem Leck in 1.500 Metern Meerestiefe - fast alle scheiterten.
Nach den Worten des BP-Managers bereite man die Aktion bereits vor. Ob ein Anlauf unternommen werde, müsse letzten Endes aber die Einsatzleitung der Regierung entscheiden.
BP trennt sich von Öl- und Gasfeldern
Um die Schulden bezahlen zu können, die dem Konzern durch die Ölpest entstanden sind, trennt sich BP von Teilen seines Eigentums. Für 7 Milliarden Dollar wechselten mehrere Öl- und Gasfelder in den US-Bundesstaaten Texas und New Mexiko sowie in Kanada und der ägyptischen Wüste den Besitzer. Zugeschlagen hat der US-Förderer Apache.BP hofft, durch die Trennung von Beteiligungen 20 Milliarden Dollar (rund 15,5 Mrd Euro) erlösen zu können. Um frisches Kapital aufzutreiben, hatte BP-Chef Tony Hayward zudem mit Investoren unter anderem aus dem Nahen Osten gesprochen.
Hayward selbst wird einem Zeitungsbericht zufolge binnen zehn Wochen zurücktreten. Es gebe die wachsende Erwartung, dass Hayward seinen Rücktritt im August oder September bekannt geben werde, berichtete die britische Zeitung 'The Times' unter Berufung auf Kreise, die dem britischen Unternehmen nahe stehen.
Als Favorit auf die Nachfolge gelte Robert Dudley, der derzeit die BP-Sicherungsarbeiten im Golf von Mexiko leitet. Seitens des Unternehmens gab es zu den Berichten bislang keine Äußerungen.
















