Polizist in Wache niedergeschossen
05.09.10

Foto: dpa bildfunk
Mehrere Treffer ins Gesicht
Brutaler Übergriff auf einen Ordnungshüter mitten in einer Polizeiwache: In Hamm hat ein Mann mit einer Gaspistole auf einen Polizisten geschossen, den Beamten mehrfach im Gesicht getroffen. Der 41 Jahre alte Täter habe dem Beamten zudem die Dienstwaffe abgerungen, so Polizeisprecher Klaus Finke.
Eine Kollegin des verletzten Opfers habe den Täter schließlich telefonisch überredet aufzugeben, teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund mit. Der verletzte Beamte wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der 41-Jährige wurde festgenommen. Ihm wird den wahrscheinlich Bedrohung oder Geiselnahme vorgeworfen. Motiv und Hintergründe waren zunächst völlig unklar. "Der Mann hat auf die Beamten vor Ort einen verwirrten Eindruck gemacht", beschrieb Oberstaatsanwaltin Ina Holznagel den Täter. Ein Psychiater und ein erfahrener Kriminalbeamter sollen mit ihm sprechen.
Eine Kollegin des verletzten Opfers habe den Täter schließlich telefonisch überredet aufzugeben, teilte die Staatsanwaltschaft Dortmund mit. Der verletzte Beamte wurde ins Krankenhaus gebracht.
Der 41-Jährige wurde festgenommen. Ihm wird den wahrscheinlich Bedrohung oder Geiselnahme vorgeworfen. Motiv und Hintergründe waren zunächst völlig unklar. "Der Mann hat auf die Beamten vor Ort einen verwirrten Eindruck gemacht", beschrieb Oberstaatsanwaltin Ina Holznagel den Täter. Ein Psychiater und ein erfahrener Kriminalbeamter sollen mit ihm sprechen.
Er sprang über die Theke und entwaffnete den Polizisten
Der Täter habe die Wache im Zentrum der nordrhein-westfälischen Stadt betreten und sei in ein Zimmer gegangen, in dem die Polizei unter anderem Anzeigen aufnimmt. Der angegriffene Beamte hat nach Polizeiangaben dort hinter einer nicht weiter gesicherten Theke gestanden. Der Täter habe auf ihn geschossen, sei dann über die Theke gesprungen und habe dem Beamten die Waffe entrissen. Wegen des Gasangriffs habe sich der Polizist nur schlecht wehren können.Seine Kollegen hätten den Vorgang durch eine Glasscheibe beobachtet und mit dem Mann telefoniert. Auch die Ehefrau soll mit dem Mann gesprochen haben. Eine Beamtin habe den Mann schließlich beruhigt und zur Aufgabe überredet.















