Paukenschlag im US-Wahlkampf: Romney überholt erstmals Obama
09.10.12
Der US-Wahlkampf geht langsam aber sicher in die heiße Phase und erstmals liegt der Herausforderer Romney in den Umfragen vor Präsident Obama.Foto: dpa bildfunk
Verpatztes Fernsehduell von Obama
Der republikanische US-Präsidentschaftskandidat Mitt Romney hat Amtsinhaber Barack Obama in einer Umfrage überholt. Nach einer veröffentlichten Erhebung des 'Pew Research Center' kommt Romney auf 49 Prozent, während Obama nur noch mit 45 Prozent der Stimmen rechnen kann.
Bei den registrierten Wählern liegen beide Politiker gleich auf bei 46 Prozent. Im September hatte Romney in der Pew-Umfrage noch neun Punkte hinter Obama gelegen.
Als Grund für das nun deutlich bessere Abschneiden des Republikaners nannte das Meinungsforschungsinstitut Obamas schwache Vorstellung beim ersten Fernsehduell in der vergangenen Woche. Etwa Dreiviertel der rund 1.500 Befragten hätten angegeben, Romney habe sich bei der Debatte am 3. Oktober besser geschlagen. Die Umfrage wurde zwischen dem 4. und 7. Oktober erstellt. Die Wahl findet am 6. November statt.
Wegen des Fernsehduells war Obamas bislang deutlicher Vorsprung auf Romney in mehreren Umfragen geschrumpft. Damit steigt der Druck auf Vize-Präsident Joe Biden, bei seiner Debatte mit dem republikanischen Konkurrenten Paul Ryan am Donnerstag die Initiative zurückzugewinnen. Für die Demokraten ist das nicht ohne Risiko, denn Biden ist wiederholt in Fettnäpfchen getreten.
Bei einem Essen mit Wahlkampf-Spendern gab Obama sich in San Francisco kampfbereit. "Ich bin sehr entschlossen, die Wahl zu gewinnen", sagte Obama vor etwa 100 Leuten, von denen jeder 20.000 Dollar gespendet hatte. Er könne das Präsidialamt aber nur verteidigen, wenn die Demokraten in den verbleibenden Wochen konsequent kämpften.
Bei den registrierten Wählern liegen beide Politiker gleich auf bei 46 Prozent. Im September hatte Romney in der Pew-Umfrage noch neun Punkte hinter Obama gelegen.
Als Grund für das nun deutlich bessere Abschneiden des Republikaners nannte das Meinungsforschungsinstitut Obamas schwache Vorstellung beim ersten Fernsehduell in der vergangenen Woche. Etwa Dreiviertel der rund 1.500 Befragten hätten angegeben, Romney habe sich bei der Debatte am 3. Oktober besser geschlagen. Die Umfrage wurde zwischen dem 4. und 7. Oktober erstellt. Die Wahl findet am 6. November statt.
Wegen des Fernsehduells war Obamas bislang deutlicher Vorsprung auf Romney in mehreren Umfragen geschrumpft. Damit steigt der Druck auf Vize-Präsident Joe Biden, bei seiner Debatte mit dem republikanischen Konkurrenten Paul Ryan am Donnerstag die Initiative zurückzugewinnen. Für die Demokraten ist das nicht ohne Risiko, denn Biden ist wiederholt in Fettnäpfchen getreten.
Bei einem Essen mit Wahlkampf-Spendern gab Obama sich in San Francisco kampfbereit. "Ich bin sehr entschlossen, die Wahl zu gewinnen", sagte Obama vor etwa 100 Leuten, von denen jeder 20.000 Dollar gespendet hatte. Er könne das Präsidialamt aber nur verteidigen, wenn die Demokraten in den verbleibenden Wochen konsequent kämpften.
Romney attackiert Außenpolitik
Romney nimmt verschärft die als zu zögerlich kritisierte Außenpolitik Obamas ins Visier. In einer außenpolitischen Grundsatzrede forderte der Republikaner dazu auf, mehr Druck auf den Iran auszuüben und bekräftigte den globalen Führungsanspruch der USA: "Das 21. Jahrhundert kann und muss ein amerikanisches Jahrhundert sein". Der in der Außenpolitik bislang wenig erfahrene Romney sprach sich energisch gegen Einsparungen im US-Militärhaushalt aus. Präsident Obama habe in der Außenpolitik versagt.Romney warb auch für eine stärkere Bewaffnung syrischer Rebellen. Die USA müssten gemeinsam mit ihren Partnern sicherstellen, dass die demokratische Opposition notwendige Waffen erhalte, um gegen die militärische Übermacht von Machthaber Baschar al-Assad vorzugehen. Die Rebellen müssten "die Waffen bekommen, die sie brauchen", um die Assad-Truppen zu besiegen, sagte er vor dem Virginia Military Institute in Lexington. Allerdings forderte Romney nicht, dass die USA selbst Waffen liefern sollten.
















